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Teutschland.
den Grafschaften (vormaligen Abteien) SalmanS-weil und Petershausen, einem Theile der ehe-maligen Kurpsalz mit Mannheim, Heidel-berg u. s> w., dem Fürstenthum Bruch sal (vor-maligen Bisthume Spei er, diesseits des Rheins,)einigen ehemals Kur mainzischen und bischöflichWormsischen Ortschaften, ferner dem (vorher) Oester-rcichischen Brcisgau, (außer einein kleinen an W ü r-temberg gefallenen Theile,) nebst der Orten« u,der Stadt Sonst anz mit der Commenthurei Mei-ner», der Grafschaft Bondorf und dem Fürstenthu-me Heitcrsheim, und endlich der von Wür«temberg, vermöge des Vertrags vom 24. Aprilizn an Baden abgetretenen Grafschaft Nellen-bürg, nebst der Landeshoheit über mehrere fürstliche,gräfliche und vormals ritterschaftliche StandeSherrschastcnbesteht, liegt von oberhalb Worms an bisSch asfhau-sen auf dem rechten Ufer des Rheins, der hier ge-gen Westen die Gränze zwischen Frankreich, undgegen Süden die Gränze zwischen der Schweiz zieht.Gegen Osten gränzt dieses Großherzogthum beinahedurchaus an Würtemberg, außer einem kleinenTheile, der in Südosten an Hohenzollern stößt.Gegen Norden gränzt es an Baiern und das Groß-hcrzoglhum Darmstadt.
Das Land dehnt sich mehr in die Länge, als indie Breite. Bon Norden nach Süden hat eS ein«Länge von mehr als 40 Meilen; die Breite aber vonWesten nach Osten ist von Z bis iZ Meilen. ESliegt von 25^ 1 r' bis 27° L. und von 4-7^32*bis 490 49', N. Br. und enthält 27Z Q. M.
Gewässer. Außer der Donau, die hier ent-springt (aus z Quellen, von denen die stärkste, die