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stoßen/ daß man manchmahl r Cometen gemacht hatmrs einem/wenn «/sich fowslauff den Abend als früh hat sehen laßen-
X V. OPHIUCHUS vel SERPEN-
TARIUS: BELGIUM.DerSchlangen-Träger: Nrcpei>Land.
f Iervon bringen die alten Amor« wunderliche Fratzen vor: Wir wollen an-hören was Iohan Rudrauff schwatzet ad A C. 1607. Von bannen hat ersich zu dem gebildeten Zeichen des Ophiuchi oder Liculapü geben / davonhöre knrtzlichen den Bericht-. Als zu Rom einsmahls eine mächtige Pesiilentz re-giretennd niemand helffen mochte, fragten die Römer ihren Abgott den Apolli-nem umb Rath/welcher ihnen befohlen/daß sie seinen Sohn JEfculapium holensolten/ welcher denn in einer Schlangen-Gestalt ankommen/ nnd mit ihnen nachRom gesegelt/alda die unmenschliche Pesiilentz curirek/ daher er denn sambt derSchlangen Bildnlß in coelum rransleriret worden.DleserLsculapiu; und recht«S chlangentreter ist Christus das Lämblein Gottes/ dieser hat die ungeheure grausa-me Pesiilentz des gantzen Menschlichen Geschlechts curiret und wird derowegen imalten und neuen Testament einer Schlangen verglichen/ daß wer sie unter den Ju-den ]oh. 3. N um. 2 r.hat angesehen/ oder daran gegläuber/der ist heil worden/zumVorbilde des falls Ad« durch dieSchlange beschehen. Dieser monürolilcheSternist nun der himmlischen Schlangen durch den Halß frugen/ also daß er mit seinemLaufs derselben ihren Halß gleich abgeschnitten und abgehauen/ bedeutet nichts an-ders/denn daß derPabstauffs höchste wie auch alle Sakrament- Schwermer in dasLämblein GOnes oder Schlangen mit ihrer Ketzerey gehalten und gemordet/ derKopff ist weg/weiter mag nichts gemordet werden/davon werdet ihr gleichen Be-richt und Vorbildehernachmahls in den Magischen Figuren vernehmen/ und au-genscheinlich sehen wie eines dem andern die Hand beut / und gleich mit Fingernauff denPabst und seinen Anhang deutet: Aber das ist das höchste und beste/ daßdie monlbrolische Stern hinunter zwischen und unter die Füsse des JEsculapiinemlich Christi stillet/ denn das Lamb wird siegen/ nnd der Pabsi wird also 6eZra-dimunD hinunter gestoßen werden/ daß sich iederman darob mit verwundern wirdentsetzen und sagen müssen! daß GOttes Wort nicht liege/ und Laß es doch endlichenden bösen nnd Gottlosen übel/dargegen den Frommen wohlgehe. Wie ihr solchesalles besser in nachfolgenden Nürnbergischen Figmen werdet vor Augen sehen.Solches alles habe ich also nach der Lange müssen erklären und anzeigen / warumbnemlichen dieser geschwankt Stern durch die gemelten himiischen Zeichen gelaus-ten lind worauff er gleich mit Fingern gezeigt. Nun müssen wir auch die hZura«
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