Kimm Land. Kumm-Karren. z
bewohnt. Der Boden ist überaus fruchtbar an Grasund allerley Getreide, und daher auch die Viehzuchteiner der erheblichsten Nahrungs-Zweige. DiePferde, die hier gezogen werden, sind von besondererGüte. Auch die Melonen wachsen überaus schön undschmackhaft. An Holz aber, und gutem Wasser, istMangel ; an statt des ersten bedient man sich desSchilfes und des gedörrten Vieh-Kothes. Dieseransehnliche Strich Landes zählt nur 8 bewohnte Oer-ter, worunter sich ein Marktstecken, Halasz, nebst4 katholische,, und 5 reformirten Pfarren, befinden.
Beyde Kumanien stehen unter dem Palatine vonUngarn oder Statthalter, der unter seinen übrigenTiteln auch den Titel eines Lomes oder Judex Cuma-norum führt. Bey der königlichen Krönung wird,mner andern, auch die Fahne von Kumanien vorge-tragen, auf welcher ein gekrönter fortschreitender Löweim blaueti Felde, oben darüber ein Stern, unten einher, ist . aH Öa6 kumanische Wapen, zu se,
Rmner-Land, f. oben, S. i.
Ä öcn'@ei!i unten auf der folgen-
Runim, s. Rumpfa.
Rurnm-Rarren, in einigen Gegenden ein zweyräder-lger Karren mit einem Kasten, Schutt, Koth, u. s. f.darauf wegzuführen; Fr. Haquet; der Ripp'Rar-tcn, weil sich der Kasten niederkippen läßt. In eini-gen Gegenden wird auch eine Schiebe-Karre mit ei-nem Kasten, welche in Ober-Sachsen eine Rade--Bärge heißt, eine Rumm Rarregenannt. Sieheim XXXV Th. S. 161, und 169, f.
Rumm gehört in diesem Worte zu dem unten folgen-den Lumps. In N'.eder-Sachsen hat man ähnliche«ump - wagen, Schlamm, Sand, u. s. f. darin»u fahren.
A 2
Rüimne,