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Kümmern.
und Verhinderung des freyen Gebrauches einerSache aus. Sie bekümmerten die Furc desJordans, d. i. sie besetzten dieselbe, heißt es ineiner altenUebersehung derBibel aus demiztenJahrhunderte. Sie bekümmerten ihnen dasWasser, d. i. schnitten ihnen das Wasser ab,in einer andern alten Uebersehung an einem an»Lern Orte.
Verkümmern, mit gerichtlichem Arrest be,legen, wo es besonders -von beweglichen Din-gen gebraucht wird. Jemanden seine Besold-ung, seine Einkünfte verkümmern. Perso-nen verkümmert man nie, wohl auch nichtleichtunbewegliche Güter.
2.Rümmern, ein Neutrum mit dem Hülfs-Worte ha-ben, und der vierte» Endung der Person.
i. Kummer erwecken, in der vertraulichen Sprech»Art. (a) Eigentlich. Das kümmert mich sehr.O, mein Sohn, rvie kümmerst du mich!
So auch bekümmern. Das bekümmert ihngar sehr. Du bekümmerst mich ausserordenklich,d. i. machst mir ausserordentlichen Kummer. EineungerarheneTochter bekümmert ihren varer, Sir»22, 4»' Dieser Gebrauch des Zeit-Wortes beküm-mern kommt im Hochdeutschen nur sparsam, imOberdeutschen aber desto häufiger vor. Zuweilenbraucht man es in dieser Bedeutung als ein Recipro-cum. Eine edle Seele, die sich ihrer Unschuldbewußt ist, »st -u groß, sich über Beleidigungenbekümmern. Am häufigsten ist in dieser Bedeut«ung das Mittel-Wort der vergangenen Zeit üblich.Ein bekümmertes Herz, ein bekümmertes Gemüth.Das macht mich sehr bekümmert. Besonders mitdem Zeit-Worte seyn, und den Vor-Wärtern um,über, und wegen. Ich bin sehr bekümmert um
dich.