52 Kummet.
Dbertbeil des Kopfes bedeckt, und ihn vor dem Reiben desZugeis verwahrt.
Die Schleifen, lee billots, deren zwey sind, werdenaus einem Riemen von starkem Rind-Leder, der i Z.breit und 4 Spannen lang ist, gemacht. Man legt zweyDrittel des Riemens zusammen, so, daß beyde zusam-men gelegte Enden über einander weggehen, und sich geegen die Mitte ihrer Wendungen wieder bedecken. Mattverdünnt die äusseren Enden; die beyde Wendungen werdenzwey leere Raume oder lederne Ringe bilden, welche mandie Futter der Schleife (*), les boite* du biliot, nennt,deren Größe man durch einige Stiche mit dem Riemenvon Rind-Leder bestimmt, und mit demselben Riemenführt man durch die drey Leder in der Mitte der Schleife,von einem Futter zum andern, womit sie gegen einanderzusammen gezogen werden, und eine Haltung bekommen.Diese besondere Naht wird der Stich der Schleife, lepoint du biliot, genannt. Man steckt das Futter derSchleife, über einander, auf der linken Seite eines jedenHornes durch das Zapfen-Loch, gg, F. 322.6. Wenn sieauf der auswendigen Seite hindurch sind, laßt man denSplint b h (einen kleinen, an beyden Enden eingekerbtenStock), wo er stärker, als in der Mitte ist, hinein gcehen. Die also verstärkte, und durch den Splint an dasHorn befestigte Schleife bildet auf der linken Seile desbe-sagten Hornes, einen großen ledernen Ring, welcher dazudient, entweder die Kummet-Halfter, wenn das Kummett» einem Stangen - Pferde gehört, oder das Oehr der Hünefenen Strange, wenn es den Vorder-Pferden nutzen soll,tu halten.
Die Rummet-Halfter des Stangen-Pferdes, hältel-nes Theils an der Schleife, wie eben gesagt ist, und ander Deichsel Wagens von jeder Seite fest: sie ist vonür obe . c Leder. Die eiserne ist eine starke, aus 4«liebern, jedes 2^ Z. lang. zusammengesetzte Kette, da-erste Glied an die Schleife gesetzt wird. Dicstorelte endigt sich mit einem starken runden Ringe, weichet?^ehMesser hat, den man durch das Ende detDeichset des Wagens, bis an ein Loch hinein steckt, wo et» durch
0 Schleifen gg, in gig. 7- - 6 , in fi
Willis, oder tu f p Biquets, hh, eingefädelt.