Kummet
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siopfung sich gehaltet. Ohne daß ein Riemer oderSattler sich im Zeichnen geübt habe, wird es nur Zu- '■fall und lange Gewohnheit seyn, wenn er richtig ab-mißt, und mit Einem Blicke den Bau des Pferdes ,■sich einpräget. Die Fuhrleute schätzen diese Geschick-lichkeit so hoch, daß sie oft viele Meilen umfahren,um gute Kummce zu bekommen. Wie wenig Sattler :können doch gute Kummre verfertigen! , \
No. ;i des leip;. Inc. Bl. v. I. 1785, S. 424, f.
Anschlag einesKummtes mit einer Stehle.
1. Die Kummet-Hölzer von Rothbüchen» oder Eichen-
Holze .... — Thl. 4Gr.—Pf. -
2. Haare zum Ausstopfen > — - r - 6 -
Stroh zu gleichem Behuf — , — - 6 -
4. Fahl-Leder, welches etwa den i
vierten Theil einer Kuh-Haut j
ausmacht - - - - 12 - — - "
5. Unter- und Ober-Riemen (Haf- :
ten), die Hölzer zusammen zu
heften - - - ' - — - g - — * .
6. Halbe Schloß-Nägel - — - - 6 *
7. Die Decke über das Kummet, ,‘i
wozu daö Schild, d. i. der Theil l-
in der Haut, der über das Kreuz
des Viehes gesessen hat, und dasallerfestesie ist, genommen wer-den muß . - - - — < 4 t — 0
8. Arbeits-Lohn - - - — * 6 * — *
Summa i THU /Gr. 6Pf. '
Anmerk. Ein fleißiger Sattler macht in Einem Tage der-gleichen Kummet fertig.
r. Seitenblätter, recht breite und starke, zu deren Ver-fertigung von Einer Person ein ganzer Tag erfordere ?lich ist - - - - z Thl. L Gk.
2. Ein Schwanz-Riemen nebst Klappen
und Schiebe-Riemen - - — * 20 0
g. Ein Bauch, Gurt nebst Schnall e — - 4 -
Spmma 4 Thl. «Gr« ;
Eine ’