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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunden.

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den haben, bekommen. Einem die Rundenvertreiben. Ein Gast t YDirtl), welcher vieleRunden har, viele bekannte Gäste, welche gewöhn-lich bey ihm einkehren. Wo es denn auch wohlin weiterer Bedeutung von solchen Personen gebrauchtwird, die nur ein Mahl bey jemand etwas kaufen,und welche man auch im gem. Leben Raufleuccnennen pflegt. So pflegen die Krämer und kramen-den Handwerker auf dem Markte einander die Run"den abzurufen, d. i. diejenigen, welche etwas kaufenwollen, an sich zu rufen.

Frisch kam auf den seltsamen Einfall, Runde in die-ser Bedeutung von dem Jkal. Conto abzuleiten.

Bey den Handwerkern, heißt ein Runde, Fr.krartgue, der eine Arbeit bestellt und machen läßt;ein guter Runde, Fr. banne Pratique, bey demviel zu gewinnen ist, der viel bestellt und machen läßt,auch gut und reichlich bezahlt; ein böser Runde, derschlecht bezahlt rc.

Runden, oder Runden, und dessen Jntensivum Rün-digen, zwey im Hochdeutschen ausser der Zusammen-1 sehung veraltete Zeit-Wörter, welche von dem Ne-ben-Worte kund abstammen. Sie bedeuteten:

i. Als Neutra mit dem Hülfs-Worte haben,wissen, können und keuuert, klare und deutliche Vor-stellungen von einer Sache haben, in welcher ga»jveralteten Bedeutung künden noch bey dem MensteHvorkommt.

Daher erkunden, erforschen, für das nie-drigere auskundschaften, ein im Hochdeut-schen veraltetes Zeit-Wort. Sende Männeraus, die das Land Lanaan erkunde«-/4 Mof. iz, 3. Es sind Männer hereinkommen, das Land zu erkunden, Jof. 2, 2.Besehet und erkundet alle Ocrrer, 1 SaM'