Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kuniguttde.

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Fluß Tfchussowaja, und dieser in die Kama. Vonhier werden verarbeitete sibirische Metalle ausgeführt.Die Stadt Kungur hat über 5202 Einwohner, wor-unter sich viele Kaufleute befinden. Die Kaufmann-schaft unterhält viele und sehr schöne Gärbereyen, und -Seifen-Siederryen, wie auch Mühlen. Die Ge-treide-Verschickungen sind für ihr Hanpt-Handels-Gewerbe zu halten. Einige von der Kaufmannschaftsind so gar selbst Land-Wirthe, die sich mit dem Ge-treidebaue beschäftigen. Die meisten Kaufleute su-chen ihren Unterhalt in Diensten, die sie bey den Hüt-annehmen, wo sie, gegen einen jährlichen Gehalt,^ cknitleute und Aufseher über Bergwerke werden.^Unj^uirde, Euuigunde, Fr. Cunegonde, römischeKaiserinn, des Kaisers Heinrich II. Gemahlinn.Diese Dame ist wegen ihrer Tugenden und wegen ih-rer besondern Keuschheit, die einen Theil von dem da-mahls gewöhnlichen selbsterwählten Gottesdienste aus-machte, welcher sich auf Gelübde gründete, wovon dasEvangelium nichts weiß, und die es wenigstens nirgendsverbothen hat, berühmt. Sie war eine Tochter Sieg-friev l., Grafen von Lützelburg oder Luxemburg, wur-de 1014 mit Heinrichen in Rom gekrönt, und lebtemit ihrem »Gemahl in der Ehe, ohne die eigentlicheeheliche Gemeinschaft. Nach dem Tode dieses Für-sten, welcher im 1.1024 erfolgte, begab sie sich in einJungfern-Kloster, welches sie selbst gestiftet haue,worin sie ihre Tage, unter Ausübung aller christl. Tu-genden, im I. 1233 beschloß. Sie wurde nach ihremTode von dem Papste, so wie ihr Gemahl, selig undheilig gesprochen (canonisirt), und die römisch - kathol-ische Kirche feyert ihr Andenken jährlich den ZtenMärz, auf welchen Tag auch ihr Nahme in den Kalen-dern angesetzt ist.

Da sie mit Heinrichen in immerwährender Em,Haltung des ehelichen Beyschlafes gelebt haben soll,

so