Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst. ior

kius Cocles, die eherne Bild-Säule der Clölia zuPferde, die am Ende des heiligen Weges stand, unddie Gemählde der Kubier in dem Tempel der Gesund-heit, unbekannt. Rom errichtete solche Werke ent-weder der Ehrfurcht gegen die Götter, oder der Ta-pferkeit, oder dem Andenken merkwürdiger Begaben«heilen. Zu den ersten gehören noch eine andere Bild«Säule deö Iiipuer's, welche Tülls £un»niuS vonPräneste nach Rom brachte/ und im Capitolium auf-richtete; eine noch spätere desselben Gottes aus einer(Quadriga, welche die Aedilen Cuejus U"d QuiukuSOgulinus auf den Gipfel des Capiroliums setzten, unddie Bild-Säulen des Romultls und Remus, an denBrüsten der Wölfinn, unter dem rnminalischen Fei-genbaume, welches vermuthlich dieselbe ist, welche sichnoch jezt in dem Pallaste der Conscnatpri auf demCampidoglio findet, und die der ganzhekrurische Stylverräth, worin sie gearbeitet ist. Zu denen, welche

Römer dem Verdienste der Tapferkeit widmeten,ö^hörr auch die Bild-Säule des Ueberwinders derHkknicier, des O.uintus Murcius Tremulus zuPferde auf dem b oro; so wie zu jenen des Verdien,stes um das Vaterland die Starüen, welche Rom denvon den Fidenaten gegen das Völker-Recht ermorde-ten Legaten C. Fulcinius, Clvd. Tullius, Sp. An-cius undLuc.Roscius,bey der Redner-Bühne errichtete.Ich übergehe viele andere, welche dem Beweisenichts hinzu fügen würden: daß Rom von Anfange anKnust-Werke gekannt, und da es viele aufstellte,Geschmack daran gefunden habe, ohne dadurch derTapferkeit oder dem National-Charakter verderblichzu werden.

Ein richtiger Kenner Möchte mir hier mit Rechteinwenden: Dies alles waren Werke, natürlich imalten steifen herrurischen Style, ohne griechischesEbenmaß und Grazie gearbeitet, die, da sie wenigG Z wahre