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tapfern Volkes? Fielen nicht die Schlachten beyTrebia, dem lrasimenischen See/ und bey Cannä,in die Zeit vor der Eroberung von Syrakus? Undwas haben die schönen Künste, die Bild - Säulen undGemählde, mir dem barbarischen Geiste einest MrVrius und Sylla gemein, zwey Männern, welche die 'rauhe Seite ihres Charakters durch das Studium der-'selben eben nicht abgeschliffen haben scheinen?Würden die Römer nach den macedonischen und ass«tischen Siegen, und bey den unermeßlichen Reichthürmern, die sie daselbst erbeuteten und in allen Proviw 'zen ihres R iches sammelten, sich weniger allem Lu-xus und allen Arten von Sittenlosigkeit überlassen harben, wenn keine Bild-Säulen in Rom gewesen wärren? Tranken etwa die alten Deutschen «md Scan*dinavier ohne kunstreich gearbeitete Gefäße wentger,«ls die Römer mir denselben? Gewiß, es war dieKunst, welcheim Gegentheile den Charakter des Rörmers noch erhielt, und der Blick- auf die Bild-Säule»großer Männer mußte den Eindruck auf römischeFeld - Herren mache», wie die Trvpäen des Milrmdesauf den Thciiiistoklcs. Der Gedanke: auf dem Fo'ro, oder auf andern öffentlichen Plätzen der Stadteine Bild-Säule zu erhalten, mußte ein Sporn zu*Tapferkeit für sie, und eine Mit-Ursache ihrer Her^schaft über die ihnen bekannte Welt, werden. D»^ist es, was die schönen Künste bewirkten; sie verewigten große Thaten, brachten ihr Andenken aufdieNa^welk, und weit entfernt die guten Sitten zu verderbe»/so waren sie ihre größte Stütze; sie machten den Ge>nwilder Völker und ihre rohe Sitten geschmeidig^/und begünstigten ihre Ausartung nie.
Das Sitten eVerderben der alten Völkersprang aus ganz andern Quellen, als der Ausbildn»^der Künste, und da wo man sie liebte, blühte St^Verfassung und öffentliches Glück. So wenig
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