Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kunst-Akademie, in Berlin. 145

quem zum Dociren, oder was zum Nutzen,Nothdurst oder Verbesserung dieser Unserer Äka,demie erfordert würde, solches wird in des Dire»ctoris und der zur akademsschen Lonferenz beihörigen Mitglieder, vernünftiges Gutdünkenund Disposition gesiedet. Gleichwie wir nunüber dieses obverfaßtes Reglement steif und festgehalten, und demselben jn allen darin enthalte»neu Puncten unverbrüchlich nachgelebet wissenwollen: so verstatten wir auch hiermit gnä,digst, daß, dafern bey gegenwärtigem Regle»,nent ttökbig befunden werden sollte, einige Arti-kel zu ändern, oder auch nach erforderndem Nu-tzen neue hinzu zu thun, daß selbige, so fern siemir «Loissens und Bewilligung des «orgefytenProtectoris übereinkommen, diesen Regeln nichtallein mit eingerückt, sondern auch von gleich-mäßiger Wirkung und Autorität seyn sollen, unddie Akademicos zu deren Ybservan; eben so ver-binden, als ob sie diesen zugleich von Anfangwaren einverleibet gewesen. Zu Erkund dieseshaben Wir es eigenhändig unterschrieben,und mit . Unserm Siegel bezeichnet. GegebenLölln an der Spree, d. 20 März, 2l. 1699.

Friedrich. (L.S.)

Colb. Freyherr von Wartenbepg.

• • F

Im I. 1701, feyerte die Akademie Sr. Maj»des neuen Königes, und zugleich ihren eigenen Ge-öurts^Tag, am n Jul., und ließ durch den ber.Münz-Meister Christ. Werniltth- eine schöne Mümik, Fig. Z2Z2, prägen. Die eine Seite zeigt des Kö»"iges geharnischtes Brustbild- mit einem königl.Mantel und dem preußischen Ordens - Bande umgerden, welches auf dem Haupte einen Lorbeer-Kranz hat."M dasselbe steht die gewöhnliche Schrift: FRIDERI-CVS. 1. D.ei G ratia REX. BORVSS.iae. Aufder amSeite ist in dem Hofe eines großen Gebäudes,<vek.Enc.I.VLh. K die