Kunst-Arbeiters Kunst-Färber. 249
INDVSTRIA, tt»d in der Exergne: ACADE-MIA V1EN. NOVIS INSTITVTIS AVCTAM.D.C.C.L.XXXVI. zu sehen ist. Hierauf hielt derPräses an die Versanunlung einen auf diese Verherr-lichung sich beziehenden Vertrag, und der adjungitteSecrelär der Akademie, Hr. Weinkopf, eine kurzeRede zur Aufmunterung der sämmtlichen Pre-iSwer-ber; worauf er die Wetteiferer um die Preise nach derKunst-Classen-Ordnung vorrief, um dieselben, unterTrompeten - und Pauken-Schalle, aus des Hm. Prä,ses Hund zu empfangen.
Amst-Arbeiter, s. im Art. Rlmst-Gezeug.
^unst-Beflissene, (der) derjenige, welcher sich einerKunst befleißiget, solche zu erlernen sucht.
Grinst-Cabinec, eine Sammlung allerley Werke derbildenden Künste, und überhaupt künstlicher Arbeiten,in so fern solchePrivat-Personen entwederzu ihrem eige-nen Vergnügen besitzen, oder zum Verkauf, siehe Aunst-Hairdcl, anlegen und ausstellen. Eine dergleichen,fürstlichen Personen oder andern großen Herren gehö-rende Sammlung, wird eine Runst-Äanmier ge-nannt, wovon weiter unten ein besonderer Artikelfolgt.
Runst- Drechsler, ein Drechsler, welcher allerleyzarte und künstliche Sachen verfertigt, welcher beyseinen Arbeiten mehr auf das Vergnügen, als auf dasBedürfniß sieht; zum Unterschiede von einem gemei-nen Drechsler. Siehe Th. IX, S. 492, fgg.Leimst, Färber, ein Nahme, welchen sich die neuemSchön-Färber oder Waid-Färber an vielen Ortengeben, weil sie mehrere und schönere Farben hervor zubringen wissen, als die gemeinen Färber, welche an-fänglich nur schwarz färbten, und daherauch Schwarz,Färber genannt werden. Siehe Th. XII, S.Sl, fgg.
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