Kunst-Gejeug. 253
Ein Berg »Mann, welcher, unter der Aufsichtdes Kunst-Steigers, die am Kunst-Bezeuge vorfastlende Arbeit verrichtet, heißt ein Ärmst-Arbeiter,
Fr. Clinem' qui asoin de k machine hydrauliquc.
Ein geringer Arbeiter, welcher dem Kunst-Steirger in der Aufsicht über das Kunst-Gezeug unterge,ordnet ist, und ihm, feine Arbeit zu verrichten, hülfli-che Hand leistet, heißt ein Ärmst-Änecht.
Die Theile eines Kunst-Gezeuges so zusammenrichten, daß es die Wasser hebe, heißt eine Ärmsthängen, Fr. bätir une machine hydrauliquc.
Wenn die Kunst die allzu starke Last nicht mehrheben kann. Heißt m der bergmännischen Sprache:die Ärmst hac den Hub verloren, Fr. la machinehydraulique est devenue impuilTante,
^«nt>»Pumpcn mit Schwengeln zu machen,nach Hrn. v. Cancrin Anweisung C).
Erste Auflösung»
1. Man mache aus einer hölzernen Röhre, die 5 bis6 Z. weit, im Holz 2 bis Z. dick, und 4 F.lang ist, einen Pumpen-Stock a b c d, Fig. 3242,und nagele oben daran einen aus Holz gehauenenAusguß d e, der im Lichten 6 Z. weil und breit ist,6 Z.über dem untern Ende h c aber meißele man inLiefen Stock ein Loch, von 5 Z. weit, und 7 Z.hoch, damit man zu dem Thürchen kommen könne,und schlage dieses Loch mit einem Spunde 1 < zu.
2. Man mache aus einer hölzernen Röhre, die i£ bis2. Z. weit ist, und also 7 von der Weite des Pum-pen-Stockes bis zu ihrer Oeffnung hat, mildemHolze aber der Oeffnung dieses Stockes in der Di-cke
k') I» den ersten, Gründen der Bera ■< nnd Salzwerk»,Lunde, 7 T>). ,te Adlhejl. (Flf.M. 1778, *•) S. 139, im-