Kunst-Gezeug. ' 269
Raffer verfaultem, und sie zerreissen hernach, wenn wie-der Aufschlage-SLisser zu», Anschüycn vorhanden sind,
' jwb die Kowen-Rohren von den, besonders vitrislischen,^rund » Wassern angegriffen und wie rauh gewordenn»d, mit aller Gewalt, und erfordert also daö Hincinge-wältigen ausscrordemlich viel Zeit und Kosten.
Wenn man nun mir dergleichen Spänen einen KolbenAnsetzen, oder, »ach dem gewöhnlichen Ausdruck, Glie-dern will, so zeichnet man zuvörderst auf einem ganzenEebund Späne, dessen schickl'chste Brerte ^ bis 9 Zoll^ seyn muß. die Länge aber sich nach dein Hübe des kruiu,
• >»eu Zapfens oder der Kurbel an dem Wasser-Rabe rich,M wie unten bey der Beschreibung der Maschine, wor-' auf man dergleichen Spane zieht, weiter wird gedachtWerden, durch die O.uer-Linien ab, cd, cf, gli rc.u*S- 3259, die Höhe der Einsetz-Stücke, welche 5 Zoll be«kfagen muß, ab, schneidet alsdann mit einer Säge nachdiesen Linien durch das ganze Gebund durch, theilt die ab-geschnittenen Stücke nach der durch die Mitte gedachterQuer-kinien gezogenen Linie MN, der Länge nach, in dieHälfte, daß also jedes gleich 4^ Z. breit ist, nnb legt die-selben in Wasser, und läßt sie so lange darin liegen, bis sieihre Krümme verloren haben, und vollkommen gerade ge-worden sind. Denn so bald diese Späne kracken in daöWasser kommen, lauftl! inanche etwas krumm; läßt mansie aber nur. eiliige»M>nnten darin liessen, so begeben sichalle wieder in ihre ei ste gerade Figur.
Bieget man dergleichen Einsetzstück langst dein Wüchse"ach der glatten Seite, daß nähmlich dieselbe inwendigkommt, so wird man finden, daß auf der äussern Seite,oder auf den« Bruche, lauter Spitzen in die Höhe stehe»,wie Fig. 3260 zeigt, und diese Spitzen müssen bey o^mEinsetzen eines Kolbens allemahl auswärts zu stehen kom-men. Damit man mm die Einsetz-Stücke nicht einzelnäus dem Wasser nehmen dürfe, um dieselben, dieserSpitzcuwegen, nach einerley Richtung auf einander zu legen,°arf man nur bey jedem Gebund, ehe man dasselbe nach»edachten Quer-Linien durchschneidet, sehen, wo die Spi-ken z» liegen, indeni in einem solchen Gebunde alle Späneihren Bruch-Spitzen nach einerley Gegend zu liegeni>» Hat man das Gebund ein Mahl durch, und also« Ganze,, ein Stück, und dasselbe wieder der Äuge nach
durch-