Kunst, Handel. 347
Federvieh, von zweyerley Größe. Die eine ist unge-fähr g, und die andere 2, Quer «Finger hoch. Mankann haben: Hühner, Höhne, Gänse, Aenten, Tauben,Störche, Canarienvögel, Stieglitze, Meisen, Sperlinge,Dompfaffen, Raben, Perlhühner, Fasane, u. a. m. Diedsn der ersten Größe kosten 2, und die von der zwey,!en, 1 Gr.
Die Eulen, Pfauhähne und Adler, kosten das Stück3 Gr.
Jnseeten; diese sind auch sehr sauber von Holz ge-macht, als: Spinnen, Fliegen, kleine Schlangen, Rau-pen, u. a. m. Das Stück kostet 2 Gr.
An Teig-Waren find folgende wenige Stücke, um einganzes zu machen, vorräthig. Allein, da solche zerbrech-iicher, wie jene, find. auch nicht dieselbe Schönheit undFeinheit haben, so hält man eben keinen großen Vorrathdavon. Doch sind zu haben:
Renn-Schlitten, mit einer Dame und einem Cava»'ler; ungefähr 2 F. lang. Kosten i Lhlr. 12 Gr.
Linder in Gänge!«Bänken, welche sich im Fahrenherum drehen, zu 4 Gr.
Fahr- Häuser, von verschiedener Art, theils mit Schä-fern, theils mit Bauern, theils mit tanzenden Figuren,welche sich im Fahren herum drehen. Kosten 8 bis16 Gr.
Arbeitende Schuster und Schneider, haben Arme»Nit Gelenken. Wenn man an einem Faden zieht, so be-legen fi« die Arme, und scheinen zu arbeiten« Ko-sten 6 Gr«
Lariolen, mit s Personen und i Person, find unge-fähr itz Z. lang. Kosten I Lhlr., auch 16 Gr.
Schiffe, find ungefähr 8 Z. lam-, haben einen Schif-fer und eingeladene Güter. Kosten lv Gr.
1,0 Scheibe «Schützen, haben einen Bogen, derstchspan-ei» lsl l r ' mit stutzigen Pfeilen. Man stellt den Schützenwer Scheibe gegenüber, und drückt den Bogen durch^eyung eines Fadens ab. Der Pfeil fahrt nach derbleibt mit seiner Spitze darin fitzen. Ko-
yr.^^^ahnen, find Figuren, welche eine Stoß--„ sich haben. Der Arm wird durch einen Faden
eme Feder bewegt, wodurch die Kugel fortgetrieben
wird.