5i6 Kupfer.
durch das Quecksilber verkalkt und in eine metallische-Erde verwandelt werde, wobey man aber findet, daßsolche in manchen Stücken von einander unterschiede"find, und zwar: i. in Ansehung der Farbe. So er*' hält man durch die Verkalkung des Kupfers durch dasFeuer einen rochen Saffran; durch die Verkalkungdesselben durch Säuren, einen grünen Kalk, ob'diegrüne Farbe gleich sehr verschieden ist; durch die Auflöstring des Kupfers in Laugen-Salzen, einen blaue"Niederschlag; durch die Verkalkung mit Schwefel,einen grauen oder rörhlichen; mit Salz-Geist u'idVitriol-Säure, wie auch mit Salz- und Urin-Geist,einen meisten Niederschlag. 2. In' Ansehung desGeschmackes, sind einige sauer, und andere scharf,andere erdicht aber widrig oder fast fressend und ökesthast von Geschmack, welcher leztere allen KupferKalken eigen ist. Und Z. in Ansehung der BestandTheile, indem man aus einigen einen sauern GeiAaris andern keinen, erhält. Hingegen crgiebt sichauch. daß diese Kupfer-Kalke in verschiedenencken mit einander übereinkommen, und zwar darin,daß sie s) in der Vitriol, Kochsalz-und in denwächs- Säuren, wiewohl mit einigem Unterschiede wAnsehung der Menge, welche aufgelöset wird, auflöslich sind; b) mit brennbaren Dingen,' z. B.schwarzem Fluß, Kohlen-Gestübe, wieder zu Kupst^reöucirt werden können; c) vor sich sthwertich, 0^,gar nicht, mit einem Glas, Sahe aber gar leicht,glaset werden können, und demselben mehrentheilsFarbe geben, die sie haben. Der grüneKalk nähmlich färbt das Glas grüss, wovon man zu"Theil die grünen Flüsse erhält; das im Feuer verkalkKupfer färbt das Glas im Anfange braunroth,stärkenn Feuer aber grünlich; die blaue Farbe abe tdie das Knpfer von dem Laugen-Salze erhält,
unter der Verglasnng verändert, wogegen der