518 Kupfer.
Kupfer kann man dem guten Wallerius nicht ablängenen; der glasartige aber läßt sich durch feine ange*führten Gründe.fchwerlich erweisen; denn die KupferErze brechen, wie ich in der Folge zeigen werde, ebenso wohl, »nd vielleicht noch mehr, in kalk - und thomartigen, als quarzigen Gang-Arten und Metall-Müt<kern. Eben so wenig dürfte, ausser dem phlogistischen,auch noch ein wirklich schwefeliger Bestand-Theilim Kupfer zu erweisen seyn; wenigstens hatB. R. Scopoli vermittelst Behandlung des reinenKupfers mit Quecksilber keine Spur von Zinnober etthalten ( Ä *). Vielleicht ist Bergmann's Vermuthungrichtiger, welcher jeden Metall-Kalk für eine besolddere Art von Säure hält; und vielleicht ist ein jedesgediegenes Merall-Theilchen nichts weiter, als eineSäure, die durch eine besondere Modification desPhlogiston metallisirt, und (wie z. B. der Schwefelim Schwefel-Kies.) in metallischer Gestalt krysiall^isiert ist; denn wahrscheinlich haben die gediegenenTheile der Metalle eher eine krystallinische, als einekugelige oder irgend eine andere, Figur.
Die Rupfer- Erze lassen sich, ihrer Beschaffe^heit, äusserlichen Ansehen und innerer Mischung na»)'füglich in drey Gattungen eintheilen, nähmlich: 'Ngediegenes Kupfer, in vererdete, und in vererztepfer-Erze.
I. Gediegenes Kupfer.
Ouprum nsrivum Crovst, Waller. Linn.
Scopoli, Vogel , Peitlmer, Briinich , Gerli.
S*p'
Cups « 111
(65) ©an» ander« verhält e« sich mit Schwart» oderschwefeldaitiflem unreinen Kupfer. Wenn betaUi®« 11gescdmol»en wird, und mau Silber darüber hält, l» ^diese« wirklich schwär».