Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
Seite
624
JPEG-Download
 

624 Kupfer.

es Bley, und vielleicht noch etwas Schwefel, oderauch noch andere metallische Substanzen in sich öaG'>sind diese aber verschlacket, so wird es strsngflüff>§^'und kaun endlich, hauptsächlich wegen der dusch ^Mund - Loch der Muffel beständig ausdaffelbe hmsts^chenden Lust, nicht mehr flüssig bleiben; es versisalsdann augenblicklich seine Figur, wird p!artstocket. Ist aber bey der Probe auf Schwarzpfer keine Glätte zugesetzt worden, so geht das K>^nicht so leicht in Fluß; geschieht dieses aber bcmuw'so bleibt das ausgestoßene und verkalkte Eisen ^eine harte Rinde auf dein Korne sitzen, welche mit^uem Häkchen abgestoßen, und damit fortgefah^'werben muß, bis das Kupfer gar ist. Um diese»»'gemächliche Arbeit zu vernieide», pflegt man & cl 'Schwarzkupfer-Korne, wenn es schon aufScherben liegt, ein Stückchen Bley, oder etwas ^cinirten Borax zu zusehen, ober auch aus dem Seist ,cheu etwas Glätte einzureiben. Man mag aber h>^'bey verfahren wie man will, so geht immer etwaKupfer in'die Schlacken, doch gemeiniglich so rr>eEdaß es der Berechnung nicht werth ist.

Andere pflegen dergleichen Schwarz, Rupfcr orb^ltch mit Bley abzutreiben, und zwar ausfolgende ^Man nimmt noch i bis 2 Mahl so viel reines und 00Kupfer befreytes Bley dazu; eben so viel und von denn ^den Bley wiege man noch besonders ab, und setze zu dtselben so viel reines Gar, Kupfer, daß auf 5 ^ „f

11B. Gar - Kupfer kouiuit. Man fetze hierauf beydegleiche wohl abgeäthmete Kapellen unter die Muffel «n ^Probier »Ofen, und treibe sie alsdann, ww gewöhn"^,jedoch so ab, daß beyde gleich heiß gehen. Nachdem ^ses geschehen ist, ziehe man dieselben gehörig auf, ^viel als das Bley, dem das Gar, Kupfer zugesetztist, an Kupfer verloren hat, so viel setze man den»pfer-Körne vorn Erze zu, so hat man den Gehalt M/stsden. Da aber die bey dem Schwarz-Korne des '“Ivgewesene Unart mich einen Theil des Kupfers verzehr v ^