Kupfer. 669
Aände; und «, ist der Schorstekn von der. Schlich-Kammer.
In dem Durchschnitte nach der Breite, ^itj. 5194 O,m ->, das Mauerwerk;. b, eine Scheihe-Mauer; c, eineÖffnung, worin die A)ür zum Ausziehen des SchU,M6 ist.
In dem perspectivischen Risse, worin der ganze OfenMit der Schlich-Kammer und einem Gift-Fange ,m Pio-wect vorgestellt ist, Fig. 3294 d), ist a, der Brenn . Oftn;“» der Schlich-Fang: 0, derHifk-Fang, 102, 202 bis
Fuß lang, i:n lichten 3 F. weit, und 6 F. hoch; 6, ei,"e <hnr z»m Ausziehen des Schliches; und e, sind Thür,chen znm Ausziehen des Giftes.
Zu dem Schlich-Brennen, gebraucht man eineRealle,"ig. 329^, womit man den Schlich aufrührt, damit er^icht zusammen brenne, und besser röste.
Ausserdem kann man auch den Brenn-Ofen so einrich-tn, daß zwey Oefen vön einem in der Mitte befindiichen-bind - OfeN geheizet werden.
Der Nutzen bey dem Rösten fcg Kupfer-Erje be-hauptsächlich darin: 1. daß der überflüssige^chmefel und der Arsenik verbrannt und verjagt wer-% welches nitt deswillen nöthig ist, theils weil derUnnütze Ueberfluß des Schwefels durch sein eigenes^ner, ohne viele Arbeit und Kosten verjagt werdentheils, damit man in dem folgenden Schmelzen>» festem und mehr in die Enge gebrachten 3 !oh-^tei„ erhalte, der zu den übrigen WechfelrösinNgenschickt fey; denn von allzu vielem Schwefel werden^gleichen Roh-Steine zu brüchig, verwittern anderUnd fchmelzen in der geringsten Wanne; theilsMich auch, damit von diesem davon gehenden Schwe-Eisen verkalkt werde. 2. Damit durch dasLösten bjx den Erteil anhängende Berg - und Gang-mürber, und zum Schmelzen geschickter ge,"Mh werde.
tz ^ey sehr schwefelreichen Kupfer-Kiesen pflegt man^ den, Rösten derselben den davon gehenden Schwe-fel