Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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708 Kupfer.

gart, und die Lauge, die doch auch etwas Kupfer in sichgenommen haben muß, nicht probiert worden ist, 111,1das 'Ausbringen recht genau zu wissen; nichts destouiger aber zeigen sie den beträchtlichen Unterschiedwelcher zwischen gebeizten und ungebeizten Erzen Slafhat, hinlänglich, und dieses kann zu weiterer Unt^'suchung dieses merkwürdigen Umstandes genug sey 11 '

Der Autor führt ferner noch an, daß die frankesbergischen Kupfer-Erze silberhaltig seyn, und beygebeizten Erzen gemeiniglich 12 bis 14 Loth im (i« 111 'ner Schwarz-Kupfer halten. Weil also beySchmelzen der gebeizten Erze um ein Beträchtlich 11mehr Schwarz-Kupfer fiel, so hätte man üenken st 1 ,len, daß solches an Silber geringhaltiger seyn würtchdas fand sich aber nicht, sondern das Schwarz-K 1 'pser von gebeizten Erzen war eben so reich an Sil^als das von ungebeizten, so, daß also nicht nur stl 'Kupfer, sondern auch an Silber, ein sehr mssehuEZuwachs erschien»

Vorn Schmelzen der Kupfer - Etzeint Großen.

- 4 .VomRoh Schmelzen. Beydemzen der Kupfer-Erze ist eben sowohl, wie beyErzen anderer Metalle, die erste Frage, welche schnstwürdig seyn, d. h. welche so reich an Gehalt s^daß dabey, nach Abzug aller Kosten, noch ein Ue&Lschuß heraus komme. Es läßt sich aber gar nicht tstimmen, welchen Gehalt eigentlich die Kupfer-Etst^dieser Rücksicht haben müssen, weil solches ausch 1 ^Menge vekonomischer und politischer Local-Umst^,,beruhet, die in jedem Lande verschieden sind.verschmelzt Kupfer-Erze, die im Gehalte kaum ^und wieder andere, die im Durchschnitt to pro Cei't U'^mehr Gar-Kupfer geben, und es erscheint^