Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

nicht in die Krätze, sondern läßt sie bis zum nächsten Abziehen auf dem Herd- Rande liegen. Bey jedem AbjiePdie Nase abzustoßen, ist nicht rarhsam, denn sie vernMdie Form oor dem Verbrennen. Wenn sie daher bett OfPutzen derselben abfallen sollte, oder vorsetzlich abgestoPwürde, und keine neue Vernasung erfolge» will, soman d>e Form vermittelst eines Löffels mit Kupfer zu £sprntzen, wenigstens muß man, bis zur Vernasung »:For»! , behutsain und nicht stark treiben, damiZ ihrSstwde zugefüget werde. Man psiegr sie auch, wenn>Psie sehr roth werden sieht, mit einem Eimer Wasser an»wendig zu bcgicßen. Das Kupfer, welches sich an ^Foru» Wand nahe und unter der Form fest setzt, P“man vermittelst des Kratz-Eisens in den Herd.

Das Abziehen würde erleichtert werden, wenn p .Herd-Flache nach der Seite des Kratz-Loches etwas üschüffig wäre, denn die Kratze ließe sich geschwinder Pbequemer abziehen. ' Eine Schwierigkeit möchte hict^senn, daß die Kohlen nicht so gut auf der Seite rtt""könnten; diesem aber könnte durch einen hinreichend b {tten Rand des Herdes abgeholfen werden.

Das Abziehen muß geschehen, wenn das Kupfer M,bekommt. Solcher Gestalt ist auch ein Zweck deshens, daß dos Kupfer sich abkühle, und durch dieund anhaltende Hitze nicht verbrenne. Zu LTya KopP,,berg, wo kein Zusatz oder Füllung gebräuchlich ist, **' „ches nicht das beste zu seyn scheint, bedient man sicheines andern Zeichens des nöthigen Abziehens, als dietz^wenn das Kupfer Hitze annimmt (im- Kopparcnlicttn). Z» Avesia und Garpenberg sieht man aber P ,auf das Niedcrschmelzeu der Füllung, und die Farbe^Kupfers. Die Garmacher wissen aus verschiedenengeigen, wenn das Kupfer <aiye annimmt, z. B.alles Kupfer geschmolzen, und mit dem Krsttz- Eisenungeschmolzenes mehr gefunden wird; denn so lange >L t (etwas migeschniolzen ist, nimmt es selten Hitze an. j,veunmderc man, nebst Ve'.einigung der Kohle» 1 ^scl)wächern Gebläses, die Hitze auch damit, daß z,Stück Ende oder anderes Füll-Kupfer in den H ,jbringt. 2. Daß das Kupfer vor der Form we'E^.scheint und vor dem Gebläse gleichsam sprudelt; st»? stdas Kupfer da, wo das Gebläse hinttifft, stlMärjlich'