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Kupfer.
Scheibe; ste ist etwas unrein, und wird hier allemabzum Fällen gebraucht; doch ist ste zuweilen so rein, dap r.verschmiedet werden kann. Die unterste Scheibe »enman den Röntg, und behauptet von ihr, daß sie ^halte, und vielleicht ist ste auch vormahls gäldisch geweft"'Die Zahl der Scheiden aus einem Herde ist von 4 ° ^jjo, nach dem nähmlich das Kupfer gut getrieben y a 'und man bey dem Echeibenreissen eilet. Die Sche>^werden deswegen in den Kumm eingetaucht, daß das v"kalkte Kupfer von ihrer Oberfläche abfalle; dieser K»p!^Sinter wird hier die Rumm-Farbe genannt. I,
In Fahlun besteht man auf jedes Gchiffpl"^Schwarz »Kupfer, 2 Ließpfund Abbrand; dicserwesstwiegt man das Kupfer in der fahlunschen Kupfermit Berg-Gewicht zu, in Avestaaber mit Metall» EGarkupfer» Gewicht wieder zurück. Der Abbrand ist !der That sehr geringe, besonders wenn kein unartiges n»schlecht bearbeitetes Kupfer eingewogen wird. Wennher mehr abbrennt, werben für allgemeine RechnungBerg-Amtes Rupfer-Zettel gekauft, und mit densesder Abbrand gut gemacht. Dieses bestimmte Gewicht ^Abganges aber gilt nur von dem fahlunischen Schv>^Kupfer. Denn sollte jemand Schwarz-Kupfer aus^dern Bergwerken, in Avesta garen lassen wollen, u»man hätte das Kupfer in Verdacht, daß von deinftl^mehr abbrennen möchte, so treibt man, um den EsA-Abbrand zu erfahren, einen Probe-Herd ( a3 ) ab, welch',auf Kosten des Eigenthümers geschieht, der auch dieMacher befriedigen muß. Diese Unkosten belaufenfür die Messing-Fabrik, und andere die ihr Schwel.Kupfer gar zurück nehmen, für jedes Schiffpfund18 Thlr. Kupfer-Münze; die aber Schwarz,Kupfera»geben, und geschmiedete Platten und Böden dagegen
men, haben nur 12 Thlr. zu erlegen. Je vorsichtig^
»ist
(-;) Die Probe-Herde richtet man zu ; bis 7 Schiffn- ^unv nimmt alsdann zum Auffegen nicht »ur, sondef"}zur Füllung, von dem zu Probierenden Kupfer. !p ,e ‘- f Rivon abgezogene Krätze wird besonders durch den Oft"»u»d ausaestockeu, hernach aber geschätzt, welcheslieft in Beyseyn einiger Hütten, Bedienten zupflegt, weiche über die ganze Probe ein Protokollf»'-'nnd den Abbrand berechnen.