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Sprachkunde der Grössenlehre oder Uebersicht der ganzen Grössenlehre mit lauter deutschen Kunstwörtern / von Abel Bürja
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fle die Grundfläche erreichet, so daß die Grund-linie außerhalb des Gemähldes, aber Lothrechtunter demselben befindlich ist. Man kann sichden Rahmen des Gemähldes wie ein Fenstervorstellen, durch welches man die abgebildetenGegenstände siehet, welches etwas über der Erdeerhaben ist, und vor welchem der Zuschauer, ineiniger Entfernung stehet.

Obgleich der unterste Rand des Gemähldesnicht die Erdlienie ist, so kann man ihn dochin einen gewissen Sinne als Erdlinie betrach-ten. Nämlich man gedenke sich eine Ebene, diedurch das Auge und den untersten Rand derTafel gehet, und die Erdflache in einer gewissenEntfernnng trift. Da wo dieses geschieht, stellematt sich wiederum eine senkrechte Ebene vor,so kann das Auge durch den Umfang der Tafelkeine nähere Gegenstände sehen als diejenigen^welche unmittelbar hinter der gedachten Ebenestehen. Man kann sich diese eingebildete Ebeneals eine große Mahlertafel vorstellen, woraufdie hinter derselben liegenden Gegenstände abge-bildet sind, und alsdann ist die würkliche Mah-lertafel nur als eine Verkleinerung jener grö-ßern anzusehen.

Der unterste Rand des Gemähldes ist indiesem Falle eine bloße Vorstellung der würkli-

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