Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebens-Art.

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die Fähigkeiten seiner künftigen Bestimmung so ange-paßt, daß sie beynahe für jede andere verloren sind.

Bestimmtere Regeln lassen sich hierüber nicht er-theilen, sie würden ein Buch ausmachen, das nochnicht geschrieben ist, und vielleicht in einigen Jahr-zehnten nicht geschrieben werden wird. So viel aberwird ein Jeder von selbst einsehen, daß die Fähigkeitendes künftigen Ministers an ganz andern Gegenständengrübet werden müssen, als die Fähigkeiten des künft-igen LandmanneS, die Fähigkeiten deS Handwerkersrm andern, als die Fähigkeiten deS sogenannten Ge-lehrten. Um also nicht in der Wahl der Gegenständezu irren, müssen vernünftige Aeltern lieber ihrem Ur-theile allein nicht trauen- sondern den Rath verständ,iger Männer zu Hülfe nehmen, um wenigstens soviel zu thun, als die Umstände erlauben (*). Daßdieser einzuschlagende Weg seine großen Beschwer,lichkeiten habe, daß er die Verbindlichkeit auflege,schon von der ersten Kindheit an, auf diesen bestimm-ten Zweck hin zu arbeiten, ist nicht zu läugnen, unddaher zu erwarten- daß eS vor der Hand bey dem Al,ten bleibt, und der Jüngling selbst wählt.

Aus diesem Grunde aber ist es nöthig, dem jun-gen Menschen , der in der Lage ist, daß er für sichselbst wählen muß- wenigstens einige Puncte anzuge,ben, wonach er sich bey der Bestimmung seiner Le-bens >Art richten möge.

wähle diejenige Lebens . Art, wozu dudiemeh«resten Fähigkeiten und Lust in dir bemerkst, wein»nicht andere Umstände, als: vermögen und Stand

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(*) Deswegen werden fle auch gern ihre Eitelkeit, die mit denKenntnissen und Geschicklichkeiten der Kinder prahlen will,aufgeben. Diese zu. befriedigen, mußten die armen Ge-schöpfe sich Kenntnisse eiwerben, d,e ihnen sehr oft schäd-lich waren. Flößet ihnen dagegen Sinn für Bürger, Glückei», dann handelt ihr weiset