Lebens-Art.
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ihnen bezieht, und zugleich der Maßstab, wonach siealles abmessen. So übertrieben groß die Anmaßun-gen auf die Vorzüge der Geburt, oder des, seit un-denklichen Jahren vom Vater auf den Sohn herabgeerbten Ranges, auch seyn mögen, und so lächer-lich der darauf gesetzte übertriebene Werth in denAugen jedes Unbefangenen ist, so ist doch.fo viel ge-wiß, daß sie von Nutzen sind, und gewiß in jeder ge-sellschaftlichen Verbindung aufrecht erhalten werdenmüssen. Denn so viel scheint gewiß zu seyn, daß,wenn die izt eingeführten Vorzüge auch vernichtetwerden, doch andere sich erzeugen, die vielleicht fürden großen Haufen noch drückender seyn könnten.Die Aristokratie des Rauges und der Geburt, hatnicht so viel Widriges, als die Aristokratie des Gel-des. Hieraus folgt also soviel, daßJeder, dersolcheVorzüge hat, nicht weise handelt, wenn er sich der-selben ganz begiebt; daß er thöricht handelt und un-recht thut, wenn er die allgemeine Meinung verach-tM oder ihr Trotz biethet, und in der Wahl der Le,bens-Art feinen sonderbaren Launen folgt. Er mußbedenken, daß die mehresten Menschen einen großenTheil der Verachtung, die er allein tragen sollte, sei-ner Familie mit auflegen.
wähle endlich, wenn du freye Wahl hast, undzu mehreren dich geneigt und geschickt fühlst, diejen-ige Lebens-Art, welche gemeinnützig ist, und welchenc> ch einenMangel a,,Bewerbern hat. Es ist ja Pflicht,heilige Pflicht emes jeden Mitgliedes der Gesellschaft,m« r der Sorg« für sein eigenes Beste, die Bemühung fürdas Wohl der Gesellschaft zu verbinden. Nun ist esaber ausser allem Zweifel, daß eine Beschäftigung vorder andern gemeinnütziger seyn kann; warum sollteay o derjenige, der die freye Wahl hat, nid^t die er-greifen, worin er dem Skate die größten Dienste zuleisten vernzögentz ist? Auch ist es oft bemerkt, daß,
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