Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebens-Art.

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LeiöenS-Act wählt, dazu ihm gänzlich alle Fähigkeitenfehlen, und die er izt, um nicht seinen nothdürftigenUnterhalt zu verlieren, nicht mehr verlassen kann.D ie andere Seite ist nicht minder abschreckend; nochmehr, sie ist so empörend, daß ich Jedem, derbengeringsten Einfluß auf die zu wählende Lebens-Arthak, nochmahls zurufen muß, sein Kind oder seinenZögling, wenn er nicht die Lust und Neigung deffelrden seiner Absicht gemäß lenken kann, nicht zu zwin,ge n, diese oder jene Lebens - Art seiner Neigung gerarde entgegen, zu wählen. Mit den schönsten Fähig-feiten von der Natur begabt, um in jedem Fache,dem er nur etwas Geschmack abgewinnen kann, mchtbeym Gewöhnlichen stehen zu bleiben, muß er sicheiner Wissenschaft widmen, die ihm zuwider ist.Mir Widerwillen gehorcht er; mit Widerwillen machter sich mit den Theilen derselben bekannt; und mitWiderwillen bemerkt er, daß er sich Kenntnisse er-würbe, die ihm zuwider sind. So arbeitet er fort ausZwang, gestärkt durch die Hoffnung, noch ein Mahldie sehnlichst gewünschte Gelegenheit zu erhalten, seirne Wissenschaft mit einer andern zu vertauschen.Umsonst; die Hoffnung tauscht ihn, und seme aka-demischen Jahre sind geendigt. Nun ist er in eineForm gedrängt, und muß darin zum Krüppel, werden.Er macht eine armselige Figur, und weis es; undeben dieses Bewußtseyn drückt ihn noch mehr nieder,daß er immer tiefer sinkt, und endlich die Achtung An«derer verliert. ' Er muß bitter, tückisch, ein M«n«schrn - Feind werden. Alles ist ihm gleichviel; wie erlebt, und was Andere von seinem Wandel denken,daß in ihm endlich jede Kraft gelähmt wird, sich aufirgend eine Weise wieder zu heben, und auch nur diegeringste Achtung wieder zu gewinnen. Er leidet,und seine Fa.mbe leidet; denn die Frende ist von ihmgewichen. Nur wenigen hat der Kummer sovielOek. rechnol. Enc. l.XV!I Th. E Kraft