Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebens-Baum.

ziemlichen Höhe und Dicke, wächst aber sehr langsam.Die größten Stämme, die Hr. Pros. Kalm 0 da-selbst angetroffen hat, waren ungefähr 5 bis 6 Klafterhoch; und in Ansehung des Alters macht er die Be-merkung, daß einer von \ Elle im Durchschnitt92 Saflringe halte, da ein anderer von \ Elle und

3 Zoll im Durchschnitt, 136, und noch ein anderer von

4 Elle und 4 Zoll im Durchschnitt, 142 dergleichenSaftringe zählen ließ. Auch bey uns wird der Baumziemlich hoch, und man findet ihn hin und wieder inGärten; doch erreicht er selten über 6 bis 8 EllenHöhe. Die dunkelgrünen Blätter bedecken die Zwei-ge gänzlich; sie sind klein, stehen aber an breit ge-drückten Stielen dicht bey oder vielmehr über einan-der, gleichsam eins über das andere in einander ge-schoben, und würden den Zweigen ein förmliches Cy-preffen.ähnliches Ansehen geben, wenn sie nicht aus-gebreiteter wüchsen. Sie bleiben beständig grün;nur wird die Farbe im Winter schmutziger, als sie imSommer war. Die Zapfen mit ihren Körnern wer-den gegen den Winter reif, und alsdann eingesammelt.Die Rinde der Zweige ist braunroth, ungleich mitRiffen versehen. Das Hol; ist weißröthlich, leichtund locker. Der Baum, insonderheit die Blätter,riechen stark, aber unangenehm.

Es giebt zwey Varietäten:

2) Mit scheckigen Blattern, Thuia occidentalisvariegata West. Variegated-leaved Arbor vitae Maw,b) Amerikanischer wohlriechender Lebens-Baum, Thuia occidentalis odorata West, Ameri-can l'weet - scented Arbor vitae Maw, Hnnb, Dieselczte Varietät ist Hrn. Hcmbury, zufälliger Weise,in einem ihm aus Pensylvanien übersandten Kastenentsprungen, auf welchen von ungefähr einige Semen-

Kör-

O S. Dessen Reisen, ; Th., S. 47;.