Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebens - Baum.

heim, den Samen aus Neu-Pork oder Neu.-Eng«land, von solchen Oertern, die zwischen dem 42 und44sten Grad nördlicher Breite zn liegen, kommen zulassen, weil die Thuya in diesen Gegenden am voll«kommensten wächst. Den Samen verschickt man in«erpichten Fässern entweder in Zapfen, oder wenn derSame ausgeklengt ist, so vermischt man ihn mittrock«nem Sand. Die Kosten der Ansäung werden beyder Thuya noch geringer zu stehen kommen, als beyder Weymouth-Kiefer, und der weißen nordameri-kanischen Spruce-Fichte, weil der Same sehr kleinist, wenig Raum einnimmt, und höchstens nuri^Pf.zur Ansäung eines aus 160, sechzehnschuhigen Qua-drat- Ruthen bestehenden Ackers, gebraucht wird.Die kalten gebirgigen Gegenden Deutschlandes habeneine angemessene Lage zum Anbau der Thuya. Manerwähle hierzu die steilen Seiten dieser Gebirge, undlasse den Boden kurz vor der Saat, damit dasSchmelzen des Schnees an solchen Orten ihn nichtwegwasche, ganz flach aufhauen, oder nur wund ma-chen. Die Aussaat geschieht im April an einem stil-len feuchten Tage, oben auf, und wird nicht gedeckt;der leichte Same, damit er leichter ausgestreuet wer-den kann, wird mit Sand vermischt. Der Abtriebrichtet sich nach dem Verbrauche, wozu diese Holz-Gattung bestimmt ist; und die Anpflanzung wird je-derzeit durch die Saat wieder bewerkstelligt.

3. Blattloser Gebens - Baum, dessen Zapfe«»aus vier Stücken bestehen, und dessen Blätrerdie Ge-stalt einer umgekehrten Birn haben, die Zweige wieeine Scheide einhüllen, und sich auf einer Seite ineine steife Spitze endigen, Thuja aphylla, strobilisquadrivaivibus, foliis turbinatis vaginantibus, finemucronatis Linn. Er ist in Aegypten zu Haufe.Seine Zweige liegen wie Hohlziegel auf einander, undfind, wie bey dem Kannenkraule, gegliedert.

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