isS Lebens-Mittel, Victualien.
»licht auf den alten ehemahligen tvohlfeilen Preis zu-rück kommen, theils auch viele noch höher steigen »Ver-ven, so muß man die Haupt- Ursache wohl in dem zu-nehmenden Luxus der Nation suchen, so wie auch dievon Jahr zu Jahr zunehmende Volks-Menge einemehrere Consuintion der gemeinsten Speise-Materi-alien natürlicher Weise hervorbringen muß.
Beyspiele vorn niedrigen Preise der Lebeils-Mittel in vorige,: Zeiten.
Victualien-preise, in Nürnberg, aus demI4ten Jahrhunderte.
Im I. 1299 galt das Viertel Bier 3 Heller.
1330 bis 13S0, galt das Bund Heu 1 Heller.
1340 biS 1350, galt das iß. Rindfleisch)
—-Schaffleisch j 2 Heller.
-Kalbfleisch^)
DaS iß. Schweinfleisch, i\ Heller.
Ein iß. Schmalz, 4 Heller.
Das Viertel Bier, 2 Heller nn Winter nnd Frühling;
im Sonnner aber galt es 3 Heller, »vie im 1 .1299.Der Eimer Bier galt 64 Heller.
Neuer Wein, das Viertel 3 Heller.
Fränkischer Wein, das Viertel 4 Heller.
Ehe der Wein gelesen »vird, Pfund Heller.
Der Eicherlohn von» Faß Wein, war im I. 1299,4 Heller.
Der Müllner bekam von» Sünra einen Metzen, oder4 bis 5 Heller.
Zween Säcke Kohlen, jeder 1* Heller.
Tausend Mauerziegel kosteten, in den Jahren 1330 bis1352, 1 Pfund Heller.
Taufend Dachziegel, 9 lol. Heller.
Steinmetzen, Zimmcrleute, Dachdecker bekamen Tage-Lohn 18 bis 22 Heller, und zweymahl Käse undBrod. Ohne Essen bekamen sie 26 Heller.
Der Meister bekam 26 Heller; ohne Essen, 32 Heller.Der Handlanger bekam 14 bis »6 Heller.
Söld-