214 Lebens-Mittel, Victualien.
zug, u. d. T. Macht, Reichthum und Einkommen, alleKaiser, Könige ic. Cölln, 1606, ttt 4to besitze. Die L-ser sehen hier ein paar Zeilen nicht ungern, die ich von be:Einkünften und Ausgaben der Krone Frankreich, in drdamahligen Zeit, ausziehe; wiewohl sie nur entfernt me>nen behandelten Gegenstand treffen. Sie werden wem,stens deutlich zeigen, wie groß die öffentlichen Bedürfnis'in einem Stake, dergleichen Frankreich ist, seit fch200 Jahren geworden sind, wenn man sie mitderSummder heutigen Einnahme und Ausgabe vergleicht. Und didurch sind denn auch die Preise der Dinge hinauf gesiiegei.Das Verzeichniß ist dieses: aus dem Demvin (vielleichhalben Zwanzigsten kommt ein, 2Z Million Franker(Ich rechne den Franken von Silber damahls zu 8 unsreGroschen.) Aus der Münze, 300,000. Aus Legitima-tion der Bastarden, 600,000. Aus dem Zoll zu Lyvivon Seide rc. 7 Millionen. Aus Jmposition aufs Sal,Million. Aus einem Zehntheil von geistlichen Güter,.
4 Millionen. Aus der Schätzung, zu Erhaltung 50,00,Männer, 14 Million. Ordinaire Schätzung, 400,00-.Annalen von geistlichen Gütern, 200,000. Aus derso f 2 r. von jedem Glockenthurme, 300,000. Aus der
5 st. von jedem Fasse Wein, i Million. Aus den 100 fi.von jedem Gerichtskrieg, ehe der ins Recht komm.300,000. Von Getreide und Wein, so hinausgeführwird, 400,000. Von Meerdreff und andern Extraord-nairen, 700,000. Summa von allen, s% Millionen um3000 Franken. Hiervon verzehrt der König auf seinenZische Million. An Pferden, 4Million. AnPenstvkder grossen Herren, 700,000. An ergetzlichen Dinget,s Mill. An 10 Gesandten, bey anderer Fürsten Höfer,4Z Million. Zusammen ungefähr 5 Millionen. Bleibetdem König noch jeden Monath mehr als 1} Mill. Frankerübrig. Die itzige Einnahme des Königs rechnet man arss615 Millionen Livres, und die Ausgaben 732 Millioner.Also ist das jährige Deficit, worüber gegenwärtig deeStreit unter den Ministern obwaltet, immer 114 bis n;Millionen Livres. Das Einkommen der Geistlichen itFrankreich war vor 20 Jahren, wenn man abrechne,,was ein jeder Bischof hat, 158I Million Franken. DeeZehent, so die Geistlichen auf dem Lande empfingen, tru;zo Millionen. Der Papst erhielt aus Frankreich 20 Mil-lionen.