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Lebens-Mittel, Victualien.
einer Nation, die Stütze der Künste und des übrigenHandels ausmacht, und die Bevölkerung vermehrt. Be-dauernswürdiger Stak, darin die Cultur kamn mehr zu-reichendtst, dieEinwohnerhinlanglichzuversorgen! Beyden vorsichtigsten Verordnungen schwebt man, wegen deszu besorgenden Mangels, in Furcht; und wenn gleich einglückliches Jahr Uederfluß liefert, so bleibt doch eme er-künstelte Theurung, welche durch Aufkäufer und die so-genannten guten Einrichtungen, zum Schaden aller Un-terthanen und des Regenten unterhalten wird. Was hilftalsdann der Ueberfluß an Getreide und andern Lebeus-Mitteln, wenn niemand das. was das Land nicht gebraucht,ausführen darf, sondern es einen Raub derIusectenwer-den lassen muß? Bey diesen Umstanden ist der Preis aus-serordentlich veränderlich, bald sehr hoch, bald äusserst nie-drig. Diese Veränderlichkeit hak einen großen Einflußauf den Hand - Lohn, auf alle Arbeiten der Industrie; unddadurch entsteht in der öffentlichen und Privat-Oekono-mie eine beständige Verwirrung und eine allgemeine Noth.Diese Noth zieht den Verfall oer Känsie und Handwerkenach sich, hemmet die Bevölkerung, und unterdrückt so-gar die Liebezum Vaterlande. Auf den schönsten und wohlunterhaltenen Heer-Straßen erblickt man, anstatt derWägen, die das Getreide von einer Provinz in die andereführen sollten, Elende und Bettler, welche um Brod bit-ten, oder Haufen von Bauer» und Manufacruriers, diedavon gehen, entweder ihr Leben in Gefahren des Krie-ges dahin zu geben, »der um unter einem andern HimmelArbeit und ein besseres Leben zu suchen. Was helfen als-dann die Heer-Straßen, was die schiffbaren Flüsse? Siesind eine so überflüssige Zierde des States, als die See,Häfey, die von wenigen Schiffen besucht werden. Derfremde Schiffer zeigt in der Ferne mit Fingern auf dasLand, wo der Handel durch Zwang und Einschränkunggehemmet wird, und eilt mit vollen Segeln davon. Dochich will mich nicht länger bey der Schilderung der traur-igen Beschaffenheit eines States, wo Zwang den Handelhemmet, aufhalten, sondern eile vielmehr zu dem, wodieedle Freyheit ihn blühend macht.
Was für einen reizenden Anblick stellt dieser dar!Wie lächeln seine Felder den Vorübergehenden an! Al-lenthalben sieht man fruchtbare Bäume und nützliche Pflan-0. Z jen.