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Lebens-Ordnung.
Sie ist noch nicht zufrieden, daß die gütige Natur siebis zur Bewunderung schön gebauet hat. Nach ihrren Begriffen von der Schönheit, ist der Umfang ihrrer schlanken Taille noch einige Zolle größer, als eran einer geschickten Mode-Taille seyn ivlite. Ihrneuer Schneider, der, au6 Mitleiden n'ir ihren zartenKörper, die erste Schnürbrust nach einer menschlichenTaille eingerichtet, und es für unanständig gehaltenhsr, aus der schönen -Eucilie eme unförmliche Drechs-ler-Puppe zu machen, bar, nach vielen Verweisen,seine Arbeit wieder zu-ück nehmen, und ihr dajür eirnen großen Trichter verfertigen muffen, der oben eineunförmliche Werte hat, und unken ganz schmäh! zurläuft. In dem engsten Theile dieses l> ichrerförmigenPanzers wird der Unterleib der^ucilie aufs gewaltrsamste emgepresset. Unlängst fagre eine ihrer Bekaitn»ten in öffentlicher Geseilschafr, daß es Auciiie derStärke ihres Zwerchfelles allem zu danken habe,wenn die Eingeweide des Unterleibes nicht m»t derZeit in die Brust-Höhle hinauf gedränger würden,und alle Rippen ihre bogenförmige Gestalt veränberrten. Die Vorherfagungen der Aerzte, daß sie durchunnatürliche Elnpressung aller Verdauungs Werk-zeuge, durch den beständigen Druck der Leber, derMilz und aller Eingeweide, sich eine ganze Reihe be-schwerlicher Krankheiten zuziehen würde, finden be.yLucilic», kein Gehör, so lange ihre title Seele nochden großen Gedanken, die niedlichste Taille zuhaben,. in feinem ganzen Umfange fühlt. Die Reize ihresblendenden Halses, die ihren Augen selbst Wohlgefallen,halt Lucilie für einen Vorzug, den sie bloß zur Er-setzung lüsterner Augen erhalten hat. Die treuloseWitterung der rauhesten Iahrezerren hält sie nichtab, ihre Schönheiten, um sie gemeinnütziger zu ma-chen, allem Wetlör und Winden bloß zu stellen.Ein beständiger Husten, ein Schnupfen, Heiserkeit,
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