andere an der linken Seite, sind einander ungefährgleich, man mag auf ihre Gestalt, oder ihre Erstreckeung, Rücksicht nehmen. Beyde entspringen von dergemeinschaftlichen Haut, das eine geht von dem gro-ßen , und das andere von dem mittlern Lappen derLeber, und beständig auf der vordren Fläche, ab, undendigen sich in dem Zwerch. Felle; bey den wieder-käuenden Thieren aber an den falschen Rippen. Dasdritte, oder das mittlere, ist das ansehnlichste darumter; man nennt es auch das sichelförmige Ligament,weil es bey seinem Anfange eine Spitze darstellt, undhierauf breiter wird, f-doch weniger hier, als bey demMenschen, wenn es sich von der Seite des Eingewei-des zwischen den Seiten - Ligamenten, und fast in derMitte der Leber, fortpflanzt. Es wird gleichfallsdurch eine Falte des Bauch-Felles hervorgebracht,welche von der Seite des Nabels ab, längst der erha-benen Fläche fortgeht, und sich ebenfalls in dem Zwerch-Felle endigt. In den wiederkäuenden Thieren gehtes mit der Nabel-Blutader längst dem mittlern undrechten Seiten-Theile, bis an die dreyeckige Höhl-ung, fort. Alle diese Ligamente schließen überdiesdie Ränder der Leber ein, und unterstützen dieselben,da sie sonst wankten, und bey einer gewaltsamenHandlung des Thieres- auf die Därme fallen würden.Dieses Eingeweide, welches bloß vermittelst der kro-nenartigen Anhänge befestigt, übrigens aber durchden Magen und durch den ganzen Bündel der Därme,die keinen leeren Raum im Bauche lassen, unterstütztist, ist weder einer Verrücknng eines oder des andernTheiles, noch dem Zerren der Ligamente, und derPortionen, an welche sie befestigt sind, ausgesetzt.
19. Die puls-Ädern. Dieses Eingeweide hatnur eine einzige, und dazu, im Verhältniß der Größedesselben wenig beträchtliche Puls-Ader. Sie ent-springt aus der Bauch-Pulsader (coeliaca), geht
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