Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber, Aar. Leberachthal. Z87

gab einen glatten Bruch, war inwendig blätterichtund deutlich krystallisirt. Heißer Weingeist lösekesievöllig auf, und verhielt sich genau wie der Wallrarh,nur daß sie nicht so trocken, so weiß, so durchsichtig,und etwas leichter in Weingeist aufzulösen war.

6) 2 Qu. kleingeschnitten, wurden in einer Phi-ole in heißes Wasser zu 98" Reaum. gesetzt. EinTheil erweichte sich und schmolz, und wurde durchAuspressen von dem übrigen geschieden. Nach demErkalten glich er sehr dem Wesen, was der Weingeistausgezogen hatte; nur war jener dunkler gefärbt undübler riechend, und hatte das seifenbafte Wasser beysich, welches aus diesem das Wasser in sich genom-men hatte.

7) Der seifenbafte Theil war zu geringe, um ihngenau zu untersuchen; er schien aber aus deniftlbenfettigen Wesen, etwas siüchrigem Alkali und Sodazu bestehen; und es ist glaublich, daß das ganze Fettanfangs in der Leber sich als Seife befand; welchesauch daraus zu vermuthen war, weil im tiefsten, derLuft am wenigsten ausgesetzten Theile daS Seifenarr-ige häufiger zu seyn schien.

Bey Menschen sowohl, als Thieren, ist dieLe-ber verschiedenen Krankheiten und Zufallen unterwor-fen, wovon ich weiter unten im Art. Leber-Krank-heiten handeln werde.

2. Leber, (die) ein Fluß im Nieder-Elsas, imLeber-thal, welche in die Scheer stießt; Fr. la Lievre.Siehe Leberthal.

Leber-Aar, Fr. Happe-foie, ein gewisser Raub - Vo-gel, der nach der Stockfisch-.Leber sehr begierig ist,und sich daher gern um die auf dem Stockfisch-Fangebegriffenen Schiffe aufhält.

Leber-Absceß, f. unten im Art. Leber-Rrankheicen,bey Entzündung der Leber.

Leberachchal, siehe Leberrhal.

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Leber-