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Leber -Fiup.
Bontius C 9 ) erzählt folgende Kranken - Geschichte.Ein engländischer Solvat bekam nach einer Leber-Entzündung den Fluxum hepaticum, wobey die Ge-schwulst, welche vorher im rechten Hypochondriumwar, ganz verschwand. Nach Verlauf von 6 Mo-nathen starb er, abgezehrt wie ein Ekelet. — Beyder Leichen - Oeffnung fand man, stakt der Leber,bloß die sie umgebende Haut, in welcher sich noch einePortion von der Gauche, die er so lange ausgeleerthatte, und die der lomra carnis ähnlich war, fand.Eben Derselbe sagt, daß bey Eröffnung der Geschwüre,die nach Leber-Entzündungen entstehen, saniosus hu-mor carnium loturae similis heraus stieße«
Andere Schriftsteller, als: BaUomus ( ao ), Jor~danus ( ai ), Lient au.I ( 2: ), führen ähnliche Fälle an,wo sich bey der Leichen.- Oeffnung immer eine beträcht-liche Destruction der Leber fand.
Foreßus ( 2 ?) sagt, daß diejenigen,, die am Leber-Fluß stürben, nicht allein blutig-wässerigen Stuhl-gang hätten, sondern daß sie ipsam quasi hepatis sub-stantiam ausleerten.
Indessen beweisen alle diese Erfahrungen, derensich vielleicht noch weil mehrere auffinden lassen, wei-ter nichts, als daß bey Leber-Geschwüren bisweileneine blutige Gauche in die Gedärme überfließe, undlange Zeit durch den Stuhlgang ausgeleeret werde.Aber daß Galen solche Leber-Geschwüre bey seiner
(ly) IVledic. Inclor. L. 3, obs. 9.
(20) Confil. med. L. i, c 5;.
(21) De peste phaenom. c. 19.
(22) Histor. anat. L. j, obs. 779.
(23) Obsei eat. et curat, iriecl. (Frf, 1602, f.) p. 200. 3^6.Am (eitern Orte findet sich ein ausführliches Capitel vondem Fluxus hepaticus, in welchem Foreftus nicht mirG a Ien's Sichre so» demselben, fsndeni auch die Meinun-gen derer, die damahls ds-oie-ici hieße», vorträgt.