Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber-Geschwulst. Leber-Krankheiten. 429

Darm führt; Leber - Gallengang; zum Unterschiedevon dem Blasen-Gange unv Demeinen Gange;Siehe oben, K. Z55.

Leber-Geschwulst, siehe unten im Art. Leber-Rrank-heiten, bey Entzündung der -Leber und bey Ver-stopfung derselben.

Leber-Geschwür, siehe eb. daselbst.

Leber-Ries, im Bergbaue einiger Gegenden, einbräunlicher, leberfarbener Kupfer-Kies. Siehe imS. 561 , fgg.

Leber-Rlee, Irisolium hepancum; stehe Leber-Rraur.

Leber-Rlette, eine Benennung der im I Th., S.453, fgg. beschriebenen Odermennig, ^xrimonia.Eupatoria Linn. wegen ihrer guten Wirkung in denVerstopfungen der Leber.

Leber - Ruoten; gemeine Rnöcchen der Leber;czroße weiße, weiche braune, und skrophulöseRnocen der Leber; siehe unten im Art. Leber-Rrankheiren.

Leber - Rolik, siehe eb. daselbst.

Leber-Rrankheiten, der Menschen und Thiere.Unter Leber: Rrankheic, L. Morbus hepaticus,versteht man eine jede Krankheit, d. i. widernatür-lichen Zustand der Leber in den Körpern der Menschenund Thiere.

Unter allen Krankheiten, welchen der Menschunterworfen ist, sind fast keine gefährlicher, als die-jenigen, davon der eigentliche Sitz uns unbekannt ist.Ein jedes Eingeweide hat eine ihm besonders eigene Artvon Bau; und es ist daher dajselbe nicht nur gewis-sen Krankheiten unterworfen, von denen andere Ein-geweide beireyet bleiben, sondern es wird auch aufeine ihm besonders eigene Art wieder hergestellt. Danun aber bey der Behandlung einer Krankheit diegrößte Kunst eines Arges darin besteht, daß er die

Natur