angehäuft wurde, desto mehr fühlte man auch dasBedürfniß, diese Menge von Einzelheiten festzu-halten und unter einen gemeinschaftlichen Gesichts-punkt zu bringen. Der Wege hierzu waren zwei:das Wörterbuch und das System. Beide wurdenvielfach versucht, und beide haben ihre eigenthümli-chen Vorzüge. Doch ist nicht zu verkennen, daßdas Wörterbuch im Grunde nur eine Vorarbeit fürdas System ist, und daß jenes nach einem willkühr-lichen, dieses dagegen nach einem streng nothwendi-gen Gesichtspunkte entsteht. Die Darstellung desSystems ist eben deßhalb auch größeren Schwierig-keiten unterworfen. Denn außer der Absteckung derGrenzen muß es sich auch mit der innern Organi-sation befassen.
Die Ungewißheit über diese Grenzen der Tech-nik hat die sonderbarsten Verirrungen veranlaßt.Der sehr verdiente Jacobsson nahm in sein Wör-terbuch, eben so Roscnrhal in die Fortsetzungdesselben, die Kriegskunst, den Soldatenstand, dieHandlung, die Sreuermannskunst, sogar Mimik,Tanzkunst, Musik u. dgl. auf, welche theils Sraatö-,theils andere Arbeiten, theils wirkliche Künste sind.Andere dagegen haben diese Grenzen, um sich in demweiten Gebiete nicht zu verlieren, zu sehr beengtund. den Bergbau, den Forstbau, die Landwirrhschaft
davon ausgeschlossen.
dieser Ungewißheit über den Umfang der