auf weitere Zusammensetzungen als einseitige activeFactorcn. Unter ihnen selbst heben sich vorerst die Me-tallsäuren heraus, wie Arscniksäure, Molybdänsänre,Wolframsäurc, Chromsäure. Ihnen am nächsten stehendie Sauren mit metallähnlickeu, gleichfalls einfachenGrundstoffen, wie Schwefelsaure, Phosphorsäure, Kohlen-säure und die — gleichfalls Schwefel als Grundstoffenthaltende Hydrothionsäure. Eine fernere Gattung bil-den die mineralischen Säuren: Salz-, Fluß-, Borax-unü Salpetersäure, und eine vierte Gattung die vegeta-bilischen Säuren. Der Repräsentant der letzteren ist dieEssigsäure. Durch höhere Oxydation laßt sich nach undnach die Weinsteinsaure in Citroncnsäure, Aepfelsäure,Saucrklccsäure und endlich in Essigsaure überführen.Der Varietäten der Pflanzcusäiircn sind überhaupt sehrviele. Die Blausäure schließt sich als äußerste Säure,wodurch die Säuren in Alkalien übergehen, den Pflan-zensäurcn an. Sie bildet mit der ersten Metallsäure,der Arscniksäure, einen vollkommenen Gegensatz. Dieseletztere ist eine Basis, welche durch hohe Oxydation sichauf die Stufe der Säuren erhoben, die Blausäure dage-gen eine Säure, welche fast alle charakteristischen Eigen-schaften eben dieser Stufe aufgegeben h,.t. Sie zeigtwegen ihres Mangels an Saucrstoffgehalt einen so pas-siven Charakter, daß sie sich gänzlich der Natur der Al-kalien näbert. Ganz gegen die Natur der übrigen Säu-ren, welche fast nur mit unvollkommenen MetalloxydenVerbindungen eingehen, bildet sie gerade mit den voll-kommenen Mctalloxydcn (z. B. mit den Peroxyden desEisens, des Quecksilbers, des Kupfers,) die innigsten
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