18 Natur⸗Wiſſenſchaſft
„ Uh—k,§•²ůãůà 2:2nemſten End Urſach iſt auch zubetrachten derMenſch/ i deſſen Nutzen und Heil alles dienet ·
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Oo ſchon hiemit die Sternen keinen Einfluß ba-ben oder eee Erden/ keine Kraft uͤberdes Wenſchen ver ſtand und willen/ ſo haben liedoch den uns bekanten herzlichen Nutzen/ daß wirauß deren anſchau- und betrachtung 1 7werden/ Gott/ als ihren/ und ee erzupreiſen. Ob aber alles/ ſo von Gott erſchaffen/und ſonder bar die. Gachen/ ſo uns nachunbekant ſind/ und villeicht bleiben werden bisans ende der Welt/ zu unſerem Nutzen/ als einemzweyten Endzweck ſeyen erſchaffen worden, iſtuns unbewußt/ ja ohne gefahr nit leicht zubeja ·
hen. 1. JvII. Mitnichten ſol von/ oder bey ſich der
ge ſellen qyenſch ſo hohe gedancken faſſen/ daß er alle End-
ürſachen aller und jeder von Gott erſchaffenerDingen werde erforſchen/ dann diß eine unver-antwortliche Vermeſſenheit were/ ja eine verlaͤug-nung unſerer ſchwachheit. Aber auch muͤſſen wirnit mit einichen Carteſianeren die Lehr von denEnd- Urſachen gar auſſer die graͤnzen der Natur-Wiſſenſchaft verjagen, dann ſo wurden wir unsdenemmen den anlas zu herzlichen betrachtun-gen von Gottes Weſenlund Weisheit. Gar gernaber wollen wir uns mit diſen trefflichen Natur-forſcheren vergleiche laſſen durch mittel ihrer ſub/tilen/ wiewol unnoͤthigen/ unterſcheidung zwi -been dem Nutzen oder Gebrauch/ und derEnd⸗rſach/ oder dem Endz weck/ deren je ·ner ſolle/ und koͤnne erforſchet werden diſer abernit/ als der in dem unergruͤndtlichen NahtſchlußGottes allein 147.— Widerum geſtehen wirgar gern/ daß bil Ding ſind/ deren End- Urſa-chen ohne gefahr groſſer Vermeſſenheit nit 5nach