Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
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Lotlcüe.

wird. Es hat ein »eucs, sehr gut eingerichtetesHerrschaftliches Wohnacbäude von 2 Eluaev, nutmehrern gemahlten Zimmern, verschiedenen Kabinettenund Kammern, guter .Küche und Keller. Ferner allenöthige Wirthschaft Gebäude, mit einer Wohnungfür das Gesinde und den Verwalter; ein Magazinzur Aufschüttung des Getreides, und unter demselbenWagen« und Holz-Remisen, und vier ganz neu er-baute Scheunen. Das lebende Inventarium bestehetaus irPferoen, goKüyen rc., und können deren, dain den Stallungen Raum genug vorhanden ist, mehrrere gehalten werden. Das Dorf hat, außer deinHofe noch 8 Gebäude, d'.e an so viel Cossätc» gehö-ren, welche dem Guthe dstustbar sind, und von derHerrschaft angenommen werden. Das Ackerland ent-halt g8o Scheffel Aussaat, oder circa 7 große Hu-fen, durchgängig des vorzüglichsten Weihen-Vrdens.Nach Abzug aller Kosten trägt dieses Frey-Gut!)4200 Mark jährlich ein; und da dasselbe noch vielerVerbesserung fähig ist; so können die Einkünfte leichtum ein Ansehnliches vermehrt werden.

Für die in den vorletzten Classen herauskommen-den Guihs-Sooft erhalten die Interessenten zur letz-ten C'asse Frey-Loole unentgelditch.

6) Soll die Numro, worauf dieses Frey-Gutgewonüen wird, in der Zeitung des Hamburger Lor-rrspondcnlen angezeigt werden.

Hamburg, den 29. November, 1799.

Wie Vortheilhaft dieser Plan für den Ver-käufer angelegt ist, kann man gleichsehen, wennman nur nachfolgende Umstände erwägt. DieBraunschweigsche Lotterie, nach welcher man sichrichtet, hat 19020 Lvose. 6202 sooft, die inden ersten 6 Classen heraus kommen, gehen aberab, und werden gegen Freyloose zur lehren Classe'umgetauscht. Es bleiben also izooo sooft zumGute übrig. Sekte der Verkäufer sie alle ab,und erhielte für das Stück nur i jouisd'or, sowaren das 65222 Rthl. Gold, wogegen dasGut nach den Angaben vielleicht nur 82202Mark hamb. Cour. werth ist. Seht der Ver-