Luftschiffkunst. 645
Die bey der üiftschiffsahrt bis/eßt sich er,Kneten Unglückfälle sind nicht sehr zahlreich, s»man im Ganzen sie eben nicht für sehr gc,Ersieh halten rann. Non den vielen kuftseg-die sich bisjetzt in die Höhe gewagt haben,Iwd nur ein paar verunglückt, und es läßt sich^ucrdinAs erwarten, daß man die Kunst immerAchr vervollkommnen werde, um den möglich n^fahren nech mehr vorzubeugen. Besonders.'kd man anch darauf Rücksicht nehmen müssen,^'Ne.. Blitzableiter auf eine zweckmäßige Art^ubnngcii, damit der Blitz beym AnnähernWolken nicht auf den Ballon fahre undwenn er mit brennbarer tust gefüllt ist,^ftünde, welches bisher indeß noch keinem ruft-begegnet ist. Doch würde die brennbareuft deg Ballons sich nur in dem Falle ericzün-wenn sie mit atmosphärischer tust etwas^Mischt wäre, weil der elektrische Funke durch^ino brennbare tu; l durchgehet, ohne sie in Brandsetzen.
Da durch die Luftbälle indessen Häuser undoalder unter gewissen U"'^andcn angezündetkönnen, wie man v,.fchiedene dergleichen..chsprele hat, so ist es jetzt in verschiedenen^^e,n verbothen, so wenig in der Stadt alsKs Lande einen Ballon ohne obrigkeitliche."l^uß aufsteigen zu lassen; und in Paris ist esMch überhaupt untersagt, dieses zu thun, ')
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) gehöre« mtter andern folgende Vervrdnu«-
St. Petersburg den Uten Iun. wiig, wurde«-se arvftntischeu Kugeln im ganzen russsäien Reiche°>uirc,.d 9 Monatde des Jahrs untersagt, und selbigeM ui, Deeemb- In«, und Febr. erlaubt-
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