6?r
Lumpen.
dieser Gattung trockener Felder so vortttflich/ ^die Landwirthe um Ivinakoe, und Egdborougb ^Jahre eine gewaltige Menge, theils auS L.sn ^theils von Mitternacht her auS denBedford und Northampton kaufen, um daniU.^Weitzen - und Gcistensaat, die auf ihren wagen,,kreidichten Feldern stehet, zu verbessern, sogarein-Morgen Landes von be gleichen GattU»geine halbe Krone, (Thaler) ein Jahr laug ven-^thet wird. Es würde aber auch gewissen
nicht werth seyn, daß man sich die Mühe »äb^
solches Feld zu ackern und zu besäen, wenn d,ep ^ter nicht, nebst ihrer Zurichtung mit Schafpi^^
auch für eine andere Düngung solche außer»
tiche Kosten dran wendeten.
Da diese Art der Anwendung der lunikaber den Papiermühlen so großen Abbruch ^so wünschen alle Technologen, daß es durch ^ .
deshcrrliche Verordnungen allenthalben verboth
werden möge, mit Lumpen zu düngen,^dieses im Herzogthum Würtenberg im ^176z schon geschehen ist. ')
Bey dem immer steigenden Beduri
des Papiers ist man überhaupt darauf ^eda^
den Vorrath der Lumpen zu diesem Behu^ Hschonen, und im Lande zu behalten,nicht nur die Ausfuhr der Lumpen fast >"
Ländern verbothen ist, sondern in manche"
eine zollfrei)» Einfuhr fremder Lumpen gesta
wird. ^
Da die Lumpen sich stark erhitzen,sie in den tnmpenmagazinen aufgeschüttetvon der frischen Luft nicht genugwerden, so muß man der Vorsich^^ch,
und
chen
diesen Magazinen viele Oeffziungen zum ^ stezuge der Luft geben und sie so anlegen, ^
Joh. Fried. Christoph W«ißer'<R-cht^Wirker :c. rc. an, Ende.
(l