Arzneymitteln, und deren Zubereitung. §5
den, und miissen auf eine schickliche Art daraus abgeschie»den werden, wenn solche rein dargestellt werden sollen,
Anmerkung. Man nennt jene Oelc auch wesentlicheOele (Oka etkntialia), auch iechdare Oeic (Okuodora), nnv dekillirte Oele (Olea deitläata): weil«der c >cne Oeie wesenc.lche Be iandtNcile de Naiurpro-dukte aus» och:n, und ei», e dieser ttNer.scheu Oele ai>ch durchsAnpresse« zewonnen wer 0 en kb«n », so nt der Namtätherische Oele olmstreikg am gemessensten für sie.
Eigenschaften dek äkheri>chen Oele»
§, Ho*
Die ätherischen Lele zeichnen sich durch folgende Eigen»schaften von andern Kestanorheilen der Vegetabilicn karakte»ristiich aus: i) sie sind so fluchtig, daß sie unter jeder Tem»peratur ihren cigent. unilichen Geruch ausdünsten, daher jt<auch ärhe r 1' sch genannt werden; und sie werden in dcrDe»stillationshitz« im reinen Zustande- vollkommen verflüchtiget.2) Sie besitzen einen eignen scharfen äromatischeii Geschmack jZ) sie sind im absoluten Alkohol vollkommen lböbar; 4) borrtWasser werden solche nur in geringem Maaße gelbst, und thei«len ihm ihre Arzneykräfte mir; 5) mit den fetten Oelen undden Fettigkeiten, sind sie unter allen Verhältnisse» Milchbar)
6) sie lbsen die Harze, das Wachs und den Kamphor auf)
7) mit den atzenden alkalischen Salzen gehen sie keine saponi»ficirende Mischung ein; 8) durch die Verbindung mit demSauerstoff werde» sie verdickt, und nehmen einen harz-Ühnlichen Zustand an; 9) durch die Verbindung mit wasser-freyer Salpetersäure, werden sie aus gleichem Grunde unter