Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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so Manufacturen und Fabriken.

brauchte außer der im lande gewonnenen 'Seideauch noch eine große Quantität ausländischer.Ueberhaupt zahlte man in der Mitte des abge-laufenen >8ten Jahrhunderts etwa rzooSeiden-wühlen, 28000 Webersiühle für Stoffe, 12000für Bänder und Galoncn, und 20000 für Strüm-pfe, ss daß sich eine halbe Million Menschenmir den Seiden> Manufacturen beschäffcigtcn.

Die Wollen- Manufacturen haben sich indem i8tcn Jahrhunderte „„gemein empor ge-schwungen. Die Französischen Tücher kommenden Englischen an innerer Güte nicht gleich,aber sie sind wohlfeiler , und fallen wegen ihresGlanzes bester inS Auge. Die Franzosen habenmit ihren Tüchern die Engländer seit bo Jahrenbis jur Revolution fast ganz aus der LevanteVerdrängt. Die feinsten Tücher werden zu Pa-ris, Abbeville, Sedan und Elboeuf gemacht. Au-ßerdem liefern Roucn, Amicns, Bourges undRyssel auch schöne Tücher, tandrücher macht manin allen Provinzen; die einträglichen Londrinsund Cadis in Languedoc, Cvttvnninen inRouen,Cameiotte und Barracanö in Flandern; in Or-leans viele tausend Paar wollene Strümpfe; zuParis und Lyon die feinsten Hüte; der vielenandern Arten von wollenen Zeugen nicht zu ge-denken.

Den dritten Hauptzweig machen die Lein-wand-, Spitzen - und Neffelrnchfabriken, miteinem Worte alles, was von Flachs verfertigtwird, aus. Die Picardie und Normandie lie»fern eine große Menge Leinwand, von Rouenallein gingen über 50000 Schock nach Spanienund Amerika, und von St.Quiimn ist die Toilede St. Quintin berühmt; Abbeville führt für 2Millionen kivres aus. Die feinste Leinwand wird