tv Manufakturen und Fabriken.
dustrie im Wege stehen, von ihrer moralischen,physischen und polnischen Seite auffassen.
Setzen wir den Fall, die industriösen Co-lonien in Deutschland haben alles in gewiffemUmfange sich eigen ^niacht, waö diese Natio-nen in Rücksicht ihrer Industrie, ihrer Aufmerk«samkeit zum Besten gegeben: so findet sich jürdas Fortkommen derselben ein Hinderniß, dasseinen moralischen Grund hat. ,
Dce Herrschaft des GemeingcisteS über dieNationen war in keiner Periode der Geschichteso groß, als vielleicht in neuern Zelten. In Eu-ropa giebt es beynahe nur verschiedene Nalto«neu, verschieden in Sprachen. In den Aeuße-rungen ihrer Denkart und Handlungsweise ma-chen sie täglich die größten Näherungsschrirce;in Rücksicht ihres Geschmacks, der die Folie je,ncr ist, sind sie alle aber ganz den Caprizen Eng-lands und Frankreichs unterworfen. Man erkenntüberall die Ueberlcgenhcit dieser Nationen alsNorm und Kanon an, wenn es die Aeußerungö«arc desjenigen betrifft, waö uns zu civlüsirtenMenschen- macht.
Nimmt man nun auf diesen Nachahmungs-gcist, der alle in einer gewissen Art der CulturEngland und Frankreich untergeordnete Staatenbeseelt, Rücksicht, so muß dies aufDeut'chland»Manufactur-Industrie von mächtigem Einflüssegewesen seyn. Sie war genöthiget, sich ursprüng-lich nach dem Contur der französischen und eng-lischen zu gründen. Sie konnte keinen eigen-thümlichen, den Kräften ihres Bodens angemes-senen Umriß annehmen, ohne noch großem Wi-derstand in ihrer Aufnahme zu finden.
Verfolg! man diese Idee einige Schritteweiter, so wird sich vor uns eine Schwierigkeit
für