Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
Seite
159
JPEG-Download
 

Manufakturen und Fabriken. 159

net worden find. Auch Persien und einig? Gegendender Türkei) beschäfftigen sich mir manchen Ma-liufacciiren, die ihnen eigenthümlich sind, unddie durch die bey ihnen einheimischen rohen Pro-ducte eine besondere Vortrefflichkelt erhallen. Al-len diesen Ländern ist aber ein besonderes Pfleg?ma eigen, daß sie wenig auf Vervollkommnungder einmahl erfundenen Methoden in der Bear»beittmg denken, und daher mchrentheils aus demPuncte flehen bleiben, wo sie schon vor Jahr-hunderten waren. Dieses gilt in einem hohen,Grade von China.

Das weite Afrika, Aegypken ausgenommen,hat nie etwas erfunden, nie etwas unternommen,was für die übrige culnvitte Menschheit ein an;genehmes Geschenk gewesen wäre.

Die cnltivircen Länder in Amerika sind inAnsehung der Manusaeturcn immer noch sehrhinter den Mutterländern zurück geblieben, dasie noch zu viel zu thun hatten, den Boden an-zubauen. In den vereinigten Staaten von Nord-amerika insbesondere sind die Menschenhändenoch viel zu theuer, als daß man Manufacru-ren errichten könnte. Jeder strebt darnach, zumBesitze von Ländereyen zu gelangen, die, wennsie einmahl angebauet sind, ein gemächlicheresAuskommen gewähren, als wenn man diesesdurch Kunstfleiß erwerben soll. In einigen süd-lichen Landern, die Spanien und Ponugal inBesitz haben, beschäfftigt''die Bearbeitung deredleren Metalle und Steine viele Hände. Dochzeichnen diese Fabrikaturen sich mehr durch denWerth der Materialien, die die freygebige Natur in so reichem Maße liefert, als durch Ge-schmack und Kunst in den Formen aus. We-nig,