Manufactu^ und Fabriken» NegsementZ. ,
sehe und Vorschriften bedürfen. Man würdealso in vielen besondern Reglements größtenrheilsimmer einerley wiederholen müssen. Man kannals» besser alle ähnliche Manufacturen in einer-lei) Reglement zusammen fassen. Man mußhierbey die Zunft und Znnungsarcikel einesHandwerks von den Reglements und Ordnungen .unterscheiden. Ein jedes Handwerk, oder einigeHandwerke zusammen, die es jedoch mit einan-der halten, und einerley lade und Innung miteinander haben, haben ihre besondere Zunft undZnkiungsartikel; aber jedes Handwerk oder jedebesondere Manufactnr hat kein besonderes Reg-lement nöthig. Zwar befinden sich gemeiniglichin den Jnnungsarcikeln viele Gesetze und Vor-schriften, welche ihre Materialien und Arbeitenbetreffen. Allein auch dieses ist unnbthig, undverwirret die Gegenstände mit einanoer. DieJnnungSartikel sollen die innereOeconomie, Ein-^richtiingen, Freyheiten und Gerechtsame einesHandwerkes in sich enthalten, die Gesetze undVorschriften wegen ihrer Materialien und Arbei-ten gehören aber in die Reglements.
Es dürsten eigentlich nur so viele Regle-ments und Ordnungen abzcfasset werden, als eSHauptmaterialien giebt, worin die Manufactu-rierö arbeiten. Denn die Gesetze in Ansehungeines solchen Hauptmaterials und dessen Bear-beitung haben sehr viel Ähnlichkeit und Ueber-einstimmung mit einander. Wenn man nun denBegriff von den Manufacturen in ihrer engstenBedeutung nimmt, so giebt es nur vier Haupt-materialien, worin alle Manufacturiers arbeiten.Diese sind Wolle, Flachs, Baumwolle und Sei-de. Man hat also eben so viel Haupt-Regle-ments nöthig, nähmlich für die in Wolle arbei-
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