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Manufactnr-Tabellen ManufactlmZwang. 219
Sieht auch: von Richter's Finanz-Materialien.
4 St. S> 75.
^lanufactur-Tabellen, die tabellarisch geordne-ten Angaben von dem Umtriebe der Manufaktu-ren und Fabriken, nähmlich der Menge und desBetrags der rohen und der veredelten Materia-lien, des Absatzes derselben, der Zahl der Arbei-ter rc. :c., wovon oben, S. 150. 152 und IZZeinige Beyspiele vorkommen,dslanufa^tur-Waaren. Im engsten Sinne desWorts sollte man darunter nur gewebte, ge-wirkte, gestrickte, geklöpfelce und andere solcheWaaren verstehen, die aus Garn und anderemFadcnwerke gemacht werden, um sie von denKunst- und Fabrikcnwaaren, und in noch weit-läufigerem Sinne, von den Specerey-, Mate-rial , Farbe - und andere» Waaren zu unter-scheiden. Im gemeinen Leben und im Handelwird der Ausdruck Manufaktur-Waaren gemei-niglich aber in sehr weitem Umfange gebraucht,so daß man darunter cineMengeDmge begreift,die aus allen möglichen Materialien, und vonsehr verschiedenen Künstlern, Manufatturisten,Fabrikanten und Handwerkern verfertigt werden,als Aderlaßschnapper, Bleystifte, Brennglaser,Bärsten, Kaffeemühlen, Clavier-Draht, allerleyDosen, Billard - Kugeln, Würfel, Falzbeine,Feuerstahle, Fischangeln, Kamme, Karten, La-ternen, Brieftaschen, Mörser, Hausglocken,Pferderollen, Schnallen,Medicinal-Gewichte, Na-deln, Pulverhörner, Reißzeuge, Saiten, Spit-zen, Schiefertafeln, Spiegel, Tobaksköpfe undhundert andere Dinge.
Nanufactur-Zwang, ist die vsm Staate denUnterthanen auferlegte Verbindlichkeit, ihre nö;thigen Manufaktur - und Fabrikenwaaren von
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