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trugen alsdann das Gold auf einem gelbgemach-ten Grunde mit einem Pinsel auf. 2) Misch-ten sie Gypswasser mit Hausenblase und legtendamit den Grund, damit das Gold fester ankle-ben möchte. Wenn die Goldblättchen hernachaufgetragen waren, so rieben sie es ab, um ihmseinen Glanz zu geben. Oder z) pulveristrtensie das Gold auf eine chymische Art, und lru- jgen es mit einem Pinsel auf dem gelben Grün- >de auf. Mit der Feder sind die goldenen und sil- jkernen Buchstaben nicht geschrieben worden, weilbeydes nicht fließt, sondern sie sind mit dem Pin« 'sel aufgetragen. Man wird etwa zwölf odermehr dergleichen Bücher finden, welche durchausmit goldenen oder silbernen Buchstaben geschrie- !ben sind. Einer von, den schönsten cochcidus su- irei 3 ist der im Kloster St. Emeran zu Regens-burg, von Kaiser Arnulphs Zeiten. ZweytenSgehört hieher der Codex Clpiaüae sr^enreus,welcher mir silbernen Buchstaben geschrieben ist,die aber ganz verschossen sind. Drittens einPsal-tcrbuch zu St. Giovanni Carbonario in Nea-pel. Viertens der Coclex OreZorii !>Is2ign2eniin der Königl. Bibliothek zu Paris, aus demneunten Jahrhunderte, worin die biblischen Sprü-che mit goldenen Buchstaben geschrieben sind.Aus der Unterschrift desselben sieht man, daßder Kaiser BasiliuS Macedo denselben fürseine Bibliothek hat schreiben lassen. Fünftensein Psaltcrbuch in der Kirche der Adley St. De-nis, worin das Wort Jchovah immer mit gvl- ldenen Buchstaben geschrieben ist. DergleichenHandschriften sind noch mehrere vorhanden, darinblos der Titel, die Anfangsbuchstaben und etwader Nahme Gottes und Jesu Christi mit golde-nen Buchstaben geschrieben sind. Alle dergleichen
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