Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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Margel. z6i

6) Schwarzer leicht zu zerreibender Margel.

Dies ist eine bröckelige, leicht zu zerrei-bende Erde, von einem lockern Gewebe, und ei-ner beträchtlichen Schwere. In ihrem tager istsie rein, schwarz, mäßig feucht, und von einerbrüchigen T-xrur. Pas Grabscheit, zerschneidetsie leicht, und laßt eine ebene und glänzendeOberfläche. Sie zerbröckelt sich leicht in unor-dentliche Stücke. Getrocknet hat sie eine hoheschwarzbraune Farbe, hangt dichter zusammenals in ihrem Lager, und hat eine glättere Ober-fläche. Sie klebt sehr gelinde an die Zunge, istsanft anzufühlen, und bricht leicht zwischen denFingern, und befleckt die Hände nicht. Sieschmelzt für sich in dem Munde, und läßt we-nig kreidige Theile zwischen den Zähnen zurück.Im Wasser kocht und zischt sie gelinde, und zer-fällt in einen zarten sanften schwarzen Staub.

Unter dem Vergrößerungöglase scheint ihreTextur eben, aber grob.

Mit Scheidcwasser brauset sie nicht auf.Im Feuer wird sie dunkelbraunrsth und ein we-nig harter.

Man grabt sie zwanzig bis fünf und zwan-zig Fuß tief an den Mendiphillö in den Kohlen-gruben. Sie ist der Erde sehr ähnlich, worindie Pflanze» nach der Fäulnis; übergehen. Vonihrem Gebrauche ist aber noch nichts bekannt.—

Ueber den Margel, dessen Natur und Ge-brauch sind besonders nachfolgende Werke nach-zulesen.

Hannöverische Anzeigen, vom Jahr 17;;. 1756.

S. im Reg. das.

Hannoverisches Magazin, vom Jahre 1765. 1766.

176-1. '77z. S. im Register "das. 178?. unter

Kalkmärgel.

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Spreu«